QSC übernimmt celox
Die Übernahme soll durch eine Sachkapitalerhöhung in Aktien bezahlt werden. Zu diesem Zweck sollen rund 3,58 Millionen neue Aktien ausgegeben werden. 80 Prozent davon soll Sal. Oppenheim im Rahmen einer Privatplatzierung bei institutionellen Investoren platzieren. Für die restlichen 20 Prozent haben sich die Verkäufer für eine Haltefrist bis mindestens 31. Dezember 2005 verpflichtet.
In erster Linie will QSC mit der Übernahme das eigene Netz schnell und kostengünstig erweitern, denn celox betreibt ein eigenes SDSL-Netz nach neuem Standard mit über 170 erschlossenen Hauptverteilern in mehr als 30 mittelgroßen deutschen Städten. So erreicht QSC durch den Zusammenschluss nun 1.000 eigene Hauptverteiler in mehr als 100 Städten.
Celox ist wie QSC vorrangig im VPN-Geschäft für mittelständische und große Unternehmen aktiv. Hinzu kommt zunehmend das Geschäft mit Netzwerkdienstleistungen. Derzeit beschäftigt celox 61 Mitarbeiter, der Umsatz lag 2004 bei 8,4 Millionen Euro. Das Unternehmen erwartet für 2005 erstmals ein positives EBITDA.
Auch nach der Übernahme soll celox als eigenständiges Unternehmen mit Sitz in Bonn bestehen bleiben, Dr. Stefan Sattler und Dr. Thomas Zundl, beide Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, werden die Geschäftsführung der celox GmbH fortführen.
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