FSC wertet Programmverschiebungen bei DVB-T und -S aus
Das Activy Media Center soll das erste Gerät am Markt sein, das dieses Verfahren nutzt, um Anfang und Ende von Fernsehaufnahmen zu steuern. Die zu Grunde liegenden Basisdaten werden von den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten mit dem DVB-T- und DVB-S-Datenstrom ausgestrahlt. Bislang konnten ausschließlich analoge Videorekorder Verschiebungen im Programmablauf mit Hilfe des VPS-Signals erkennen. Die neue Software Version 1.4. soll im Juni 2005 zum kostenlosen Download über das Internet bereitgestellt werden, derzeit läuft ein Beta-Test(öffnet im neuen Fenster).
Um Verschiebungen im Programmablauf zu erkennen, wertet das Activy Media Center die im DVB-T- und DVB-S-Datenstrom enthaltenen Senderinformationen aus. Für die eigentliche Programmierung greift das Activy Media Center auf die EPG-Programmzeitschrift zu, die von T-Online bereitgestellt wird. Falls kein Internetanschluss zur Verfügung steht, kann das Activy Media Center EPG Informationen mit der neuen Software auch unabhängig vom Internet über DVB-T und DVB-S empfangen. Zu den weiteren Highlights der neuen Software zählen die komfortable Programmierung der Aufnahme von Serien sowie neue Funktionen beim Schneiden aufgenommener Fernsehsendungen: Anwender mit DVB-Empfang können so beispielsweise Werbeblöcke einfacher herausschneiden als bisher, da der Videoschnitt bei DVB-Empfang in vielen Fällen Werbeblöcke automatisch erkennt und zum Herausschneiden vormarkiert.
Das Activy Media Center selbst ist im Fachhandel erhältlich und kostet je nach Ausstattung und Funktionsumfang zwischen 799,- und 1.199,- Euro.