FreeNX 0.4.0 mit Sound-, Drucker- und Samba-Unterstützung

Version 0.5.0 soll auf NoMachine 1.5.0 basieren und zum LinuxTag erscheinen

In der Version 0.4 bietet FreeNX nun Unterstützung für einen verteilten Dateizugriff via Samba und wartet mit Audio-Unterstützung via ESD/artsd auf. Auch wurde eine Druckerunterstützung via Samba integriert, bei der für jede Nutzer-Session ein "cupsd" zur Verfügung steht.

Artikel veröffentlicht am ,

Das von NoMachine entwickelte NX erlaubt die Nutzung grafischer Benutzeroberflächen von anderen Rechnern auch über große Entfernungen bei schmalbandigen Leitungen. Die Technik erlaubt es, Linux-basierte Terminal- und Applikationsserver kostengünstig aufzusetzen und zu betreiben. Sie eignet sich damit unter anderem für eine sanfte Migration von Windows zu Linux auf dem Desktop, ist es so doch möglich, typische Linux-Desktop-Applikationen auch unter Windows zu nutzen oder Spezialanwendungen, die nur unter Windows verfügbar sind, auch von Linux-Desktops aus im Zugriff zu haben.

Stellenmarkt
  1. Senior IT-Architektin / Senior IT-Architekt (w/m/d) im Geschäftsbereich Enterprise Resource ... (m/w/d)
    IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  2. Spezialist*in als Digitalisierungspartner*in im Landesbüro
    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Kiew (Ukraine)
Detailsuche

FreeNX basiert auf den unter der GPL lizenzierten NX-Komponenten von NoMachine.

Dank der Samba-Unterstützung ist es mit FreeNX 0.4 möglich, einzelne Verzeichnisse eine NX-Clients im Netz freizugeben, so dass Windows- und Linux-Systeme darauf zugreifen können. Dazu muss auf dem FreeNX-Server kein Samba-Deamon laufen.

Sind ESD und/oder artsd auf dem FreeNX-Server installiert, kann auch Sound über das Netz an die NX-Clients übertragen werden, auch wenn diese unter Windows oder MacOS mit dem NX-Client von NoMachine laufen. Voraussetzung ist lediglich, dass die jeweiligen Applikationen die Wrapper artsdsp und esddesp nutzen.

Neu ist auch die Druckerunterstützung via Samba und ein CUPS-Deamon, der im User-Space läuft. Damit können NX-Clients angeschlossene Drucker im Netz zur Verfügung stellen. Zudem enthält die neue Version zahlreiche kleinere Verbesserungen. Auch wurden zahlreiche Fehler behoben.

FreeNX 0.4.0 kann unter debian.tu-bs.de/knoppix/nx heruntergeladen werden. Eine Version 0.5.0 ist zum LinuxTag in Karlsruhe geplant, der vom 22. bis 25. Juni 2005 stattfindet. Dies soll auf den NoMachine-Komponenten in der Version 1.5.0 basieren und einige neue Funktionen enthalten, die den Umgang mit Daten und Netzwerk "revolutionieren" sollen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Tim Beil 27. Mai 2005

Oben genannte kostenlose Informationen zu FreeNX gibbt es auch hier: http://timsbbs...

Nameless 13. Mai 2005

Ich hoffe, du hast schon einen Bugreport an die Entwickler geschickt! Genau.

ji (Golem.de) 11. Mai 2005

Zahlreiche Details rund um FreeNX gibt es in unserem Interview mit den Entwicklern...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Datenleck
Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt

In einer ungeschützten Datenbank fanden sich die Daten der Thailand-Reisenden aus den letzten zehn Jahren - inklusive Reisepassnummern.

Datenleck: Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt
Artikel
  1. Laserbeamer: Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro
    Laserbeamer
    Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro

    Der Fengmi R1 kann aus der Nähe Bilder von 50 bis 200 Zoll aufspannen und kostet relativ wenig. Dafür macht er bei der Auflösung Abstriche.

  2. Unter 100 MBit/s: Bundesland fürchtet Graue-Flecken-Förderung zu verpassen
    Unter 100 MBit/s
    Bundesland fürchtet Graue-Flecken-Förderung zu verpassen

    Sachsen will mehr FTTH, gerade für ländliche Regionen. Doch der Wirtschaftsminister befürchtet, dass andere Bundesländer schneller sind.

  3. WLAN und 6 GHz: Was bringt Wi-Fi 6E?
    WLAN und 6 GHz
    Was bringt Wi-Fi 6E?

    Der Standard Wi-Fi 6E erweitert WLAN das erste Mal seit Jahren um ein neues Frequenzband. Das hat viele Vorteile und ein paar Nachteile.
    Von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PS5 bei Amazon zu gewinnen • Gaming-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) [Werbung]
    •  /