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Spieletest: Trackmania Sunrise - Sprunghafter Fun-Racer

Zweiter Trackmania-Titel mit deutlich verbesserter Grafik. Noch nicht mal ganz ein Jahr liegt der Überraschungserfolg von Trackmania zurück und schon bringen die Entwickler von Nadeo mit Trackmania Sunrise den nächsten Titel in die Läden – und zwar kein Add-On, sondern gleich wieder einen Vollpreis-Titel. Angesichts der vielen Neuerungen ist das aber durchaus zu vertreten, denn in puncto Spielspaß erreicht Trackmania Sunrise deutlich höhere Regionen als der Vorgänger.
/ Thorsten Wiesner
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Wie bereits der erste Teil ist Trackmania Sunrise ein Funracer, der sich deutlich von gewöhnlichen Rennspielen unterscheidet, denn auf den Kursen warten nicht nur Tunnel, enge Kurven, Beschleunigungsstreifen oder viele Schikanen, sondern auch Loopings, Sprungschanzen und andere Extras, die den Spieler immer wieder in die Lüfte abheben lassen. Diese Sprünge sehen dabei nicht nur toll aus, sondern sind auch oft alles andere als einfach zu meistern – eine der Schwierigkeiten im Spiel besteht darin, den richtigen Absprungort und das perfekte Tempo zu finden, um überhaupt jeweils wieder auf der Strecke und nicht in der hübschen Umgebung zu landen.

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Die Solo-Kampagne wartet mit vier unterschiedlichen Modi auf. Bei den "Rennen" geht es darum, den jeweiligen Kurs in einer vorgegebenen Zeit zu meistern und so nacheinander Bronze-, Silber- und Goldmedaillen zu gewinnen. Wie auch in den anderen Disziplinen erlangt man Bronze dabei zumindest in den ersten Herausforderungen meist bereits bei der ersten Probefahrt; für Gold hingegen ist eine perfekte Kenntnis der Strecke sowie aller möglichen Abkürzungen notwendig. Zwar sind auch Konkurrenten auf der Strecke, allerdings dürfen die getrost ignoriert werden – in diesem Modus zählen nur Zeiten, nicht Platzierungen. Interessant ist übrigens, dass Kollisionen mit der Konkurrenz nicht möglich sind – auf Grund der zum Teil sehr engen Strecken hat man darauf zu Gunsten der Spielbarkeit wohl verzichtet.

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Im "Crazy"-Modus ist die eigene Position dann durchaus wichtig; hier werden nacheinander Runden gefahren, wobei immer jeweils der letzte ausscheidet. Der neue "Plattform"-Modus hingegen verlangt Fingerspitzengefühl – hier kommt es darauf an, nicht zu viele Versuche zu brauchen, um einen Parcours zu meistern. Jedes Mal, wenn die Strecke verlassen oder auf dem Autodach gelandet wurde, wird dabei ein neuer Versuch fällig.

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Die vierte und letzte Einzelspieler-Option ist schließlich "Puzzle" – hier sollen Streckenteile so verbaut werden, dass ein Kurs von Beginn bis Ende durchfahren werden kann. Dieser Modus ist auch eine gute Übung für den natürlich wieder enthaltenen Editor, in dem sich eigene Kurse inklusive unzähliger Loopings und Schikanen bauen lassen, die dann auch wieder problemlos an Freunde verschickt werden können.

Trackmania Sunrise wartet leider nur mit drei nicht lizenzierten Fahrzeugen auf: einem Rennwagen, einem Geländeauto und einem Coupé. Alle drei steuern sich allerdings extrem unterschiedlich und verlangen vom Spieler ein sehr differenziertes Vorgehen. Die Bedienung an sich gibt generell keinen Grund zur Klage; sogar per Tastatur lassen sich alle Manöver präzise ausführen.

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Auch optisch kann das neue Trackmania deutlich mehr überzeugen als der Vorgänger; zwar sind die Streckenhintergründe ab und zu etwas detailarm, im Grunde sieht das Spiel aber kaum schlechter aus als ein Need For Speed Underground. Das Geschwindigkeitsgefühl ist ebenfalls großartig. Vor allem, wenn die Perspektive in die Ego-Sicht schaltet – was auf den Strecken öfters mal automatisch passiert -, erlebt man stellenweise einen wahren Speed-Rausch.

Bereits die zahlreichen Einzelspielermodi sind für viele Stunden Spielspaß gut, die Multiplayer-Duelle sowie die Möglichkeit, beständig neue Kurse zu basteln und darauf dann gegen Freunde anzutreten, erhöht die Langzeitmotivation aber nochmals immens – mit diesem Titel hat man für Wochen und Monate zu tun.

Trackmania Sunrise ist ab sofort für PC im Handel erhältlich. Der Preis liegt bei gut 40,- Euro.

Fazit:
Kein Zweifel, mit Trackmania Sunrise ist Nadeo ein absoluter Hit gelungen – am PC gibt es derzeit kaum einen besseren Fun-Racer. Egal ob man eine schnelle Looping-Runde zwischendurch einlegt, versucht, durch perfektes Fahren alle Goldmedaillen zu erwerben oder per Editor den eigenen Traumkurs bastelt: Trackmania Sunrise dringt trotz teils hohem Schwierigkeitsgrad in allen Modi in Spielspaß-Regionen vor, wie man es sonst nur von unkomplizierten Konsolen-Racern wie Mario Kart kennt.


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