T2: Live-CD zum Selberbauen

Distributionsbaukasten T2 veröffentlicht Live-CD als Release Candidate

Der Distributionsbaukasten T2 ist in Form einer Live-CD als Release Candidate erschienen. Die Scripte zur Erstellung der Live-CD wurden für die kommende Version 2.2.0 von Grund auf neu geschrieben und sollen es Nutzern erlauben, auf einfache Weise speziell angepasste Live-CDs für die zahlreichen unterstützten Hardware-Architekturen zu erstellen.

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T2 hat den Anspruch, mehr zu sein als nur eine weitere Distribution, die Entwickler versprechen vielmehr eine flexible Entwicklungsumgebung für Distributionen. In Anlehnung an integrierte Entwicklungsumgebungen, wie es sie für diverse Programmiersprachen gibt, wird T2 als System Development Environment (SDE) bezeichnet.

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Dabei kommt SquashFS als komprimiertes Root-Dateisystem zum Einsatz, kombiniert mit UnionFS, das sich wie ein virtuelles Dateisystem über die Ordnerstruktur legt und es so erlaubt, Systemdateien zu verändern und auch neue Software zu installieren. Geräte werden statt mit devfs mit u/dev verwaltet.

Für eine schnelle Hardware-Erkennung sorgt hotplug++, die im Userspace läuft. Zudem setzt T2 das Message Bus System D-BUS und die Hardware Abstraction Layer HAL ein.

Vor der Veröffentlichung der fertigen Version 2.2.0 sollen nun noch eine grafische Netzwerkkonfiguration und ein grafischer Installer integriert werden. Zudem soll sich das System dann auch per KDM herunterfahren lassen und die Integration von D-BUS und HAL weiter vorangetrieben werden.

"T2 @Live", so der Name der Live-CD, steht als Release Candidate 3 unter t2-project.org zum Download bereit.

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