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Neue Intel-Architektur wird Pentium III ähneln

Intel-Vize Pat Gelsinger bestätigt Abkehr von Netburst

Der bereits angekündigte Pentium D wird Intels letzte Desktop-CPU mit Netburst-Architektur sein, das bestätigte Intels Vize-Präsident und Ex-CTO Pat Gelsinger im Interview mit Golem.de.

Artikel veröffentlicht am ,

"Wir werfen Netburst nicht weg. Aber diese besondere Architektur mit ihrer sehr tiefen Pipeline, die wir für den Pentium 4 nutzen, werden wir nach der ersten Generation der Dual-Core-Prozessoren nicht mehr einsetzen", erklärte Gelsinger gegenüber Golem.de.

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Intels Vize-Präsident und Leiter der "Digital Enterprise Group" bestätigte damit, was anhand der neuen CPU-Codenamen "Conroe" (Desktop), "Woodcrest" (Server) und "Merom" (Notebooks) bereits durchgesickert war. Somit sind die für diese Bereiche angekündigten Dual-Core-Prozessoren, allen voran der Pentium D, der mit "Presler" Anfang 2006 nur auf 65 Nanomenter-Strukturen verkleinert wird, technologisch gesehen jetzt schon Auslaufmodelle.

Ähnlich dem Ansatz bei der Entwicklung des sehr effizienten Pentium-M will sich Intel nun auch in anderen Gebieten wieder vom klassischen Design des Pentium III inspirieren lassen: "Wir haben uns aus einer Vielzahl von Gründen zu einer Architektur mit weniger tiefen Pipelines entschieden. In dieser Hinsicht ähnelt das eher dem Pentium III", so Gelsinger. Neue Funktionen, wie etwa die Virtualisierungstechnik "Vanderpool", will Intel aber auch in dieses neue Design integrieren.

Nach inoffiziellen Intel-Roadmaps soll diese neue Architektur, die per se noch keinen eigenen Namen hat, schon 2006 in Intel-Produkten eingesetzt werden. Sie kommt damit für Intel reichlich fix: Das Netburst-Design hatte man knapp zwei Jahre lang angekündigt und immer wieder neue Details dazu verraten.

Mit Intels Ankündigung eines Architekturwechsels geht die Netburst-Ära endgültig zu Ende. Immerhin konnte das wegen seines enormen Strombedarfs und seiner geringen Leistung pro Taktzyklus immer wieder gescholtene Design seinen Takt um mehr als das 2,5fache steigern. Der erste Netburst-Prozessor mit "Willamette-Kern" wurde im November 2000 als Pentium 4 mit 1,4 GHz ausgeliefert und die aktuellen Pentium 4 570 und Pentium 4 660 (zukünftig um 64 Bit erweitert) dürften mit ihren 3,8 GHz bzw. 3,6 GHz wohl für einige Zeit die Intel-Prozessoren mit dem höchsten Takt bleiben. Eventuell zieht Intel aber, extra für Gamer, noch eine Extreme-Edition mit einem Kern und 4 GHz aus dem Hut.

Das vollständige Interview mit Pat Gelsinger finden Sie am Mittwoch bei Golem.de. Er lässt sich darin auch zu Intels Standortpolitik, dem enormen Strombedarf der Prozessoren und den Problemen mit schlecht in Threads aufgeteilten Programmen aus. [von Nico Ernst]

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5+0p4 13. Mai 2006

PT2066.7 11. Mai 2005

Dabei haben eigentlich fast alle Fachleute seit dem Pentium M damit gerechnet. Fakt ist...

p3 11. Mai 2005

Was gegen ein Pentium-M System spricht? Noch teuer? ;)


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