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Spieletest: Yoshi Touch & Go - Wolken-Pusten auf dem DS

Innovatives Spielkonzept von Nintendo. Das Launch-LineUp des Nintendo DS war recht beeindruckend und enthielt einige sehr gute Titel, die Wochen danach wurde es allerdings etwas ruhig um die innovative Handheld-Konsole – relevante Veröffentlichungen gab es zuletzt keine. Nun springt Nintendo selbst in die Bresche und bringt mit Yoshi Touch & Go ein weiteres sehr ungewöhnliches und auf die technischen Fähigkeiten der Dual-Screen-Konsole zugeschnittenes Spiel.
/ Thorsten Wiesner
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Yoshi Touch & Go wird oft – teilweise auch von Nintendo selbst – als Jump&Run bezeichnet, was allerdings nicht ganz der Wahrheit entspricht – prinzipiell hat man es hier eher mit einem Geschicklichkeitsspiel zu tun, bei dem es beständig darum geht, neue Highscores aufzustellen. Neben Yoshi spielt Baby Mario hier die zentrale Rolle: Der fällt nämlich in den Luft-Level von oben in Richtung Boden und wird dabei nur von Luftballons gehalten. Diese Luftballons platzen allerdings, wenn böse Gegner sie berühren – also muss der Spieler alles dafür tun, um durch das Zeichnen von Wolken mit dem Stylus diesen Widrigkeiten zu entgehen.

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Mit den gezeichneten Wolken federt man einerseits den Absturz von Baby Mario ab, kann ihn aber auch an den feindlichen Objekten vorbeidirigieren. Zudem muss die Flugbahn so angelegt werden, dass genügend Münzen eingesammelt werden können, die dann wiederum den Highscore bestimmen. Durch das Einkreisen von Feinden mit dem Stylus lassen sich diese in Luftblasen sperren, die dann mit seinem simplen "Wischer" des Stylus vom Bildschirm gefegt werden können. Zusätzlich kann sogar das eingebaute Mikrofon benutzt werden, um Wolken vom Bildschirm zu pusten.

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Bei den Land-Levels steuert man dann nicht mehr Baby Mario, sondern den namensgebenden Yoshi, der das Baby auf dem Rücken trägt. Hier werden Plattform-Level durchquert, das Geschehen scrollt also nicht mehr von oben nach unten, sondern von rechts nach links. Trotzdem müssen auch hier Wolkenwege gemalt werden, auf denen Yoshi dann an Gegnern vorbeireitet und ebenfalls Münzen einsammelt. Durch Drücken auf Yoshi macht der kleine grüne Wicht einen Sprung, zudem kann er auch noch Eier auf Kontrahenten verschießen.

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Die Grafik ist, wie von einem Yoshi-Spiel zu erwarten war, recht knuffig, die Bedienung per Touchscreen klappt hervorragend. Allerdings kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass Yoshi Touch & Go auf Dauer zu wenig Abwechslung bietet – das Gameplay wiederholt sich schnell und bietet im späteren Verlauf wenig neue Überraschungen.

Yoshi Touch & Go ist exklusiv für das Nintendo DS erhältlich; der Preis für das Spiel liegt bei etwa 40,- Euro.

Fazit:
Die erste Zeit, die man mit Yoshi Touch & Go verbringt, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus – hier wurden die Fähigkeiten des Nintendo DS wirklich bravourös genutzt, um eine witzige und ungewöhnliche Spielidee zu realisieren. Leider lässt die Dauermotivation etwas zu wünschen übrig: Yoshi Touch & Go kann auf Grund der schnellen Wiederholung längst nicht so lange fesseln wie Wario Ware oder andere DS-Highlights.


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