Kommunikation kostet zunehmend Energie
Zurückzuführen ist der gestiegene Energieverbrauch (inklusive Pkw) unter anderem auf den Ausstattungsschub mit PCs und Internetanschlüssen. Während 1998 rund 39 Prozent der deutschen Haushalte einen PC besaßen, waren es 2003 bereits über 61 Prozent. Noch eindrucksvoller wuchs die Zahl der Internetanschlüsse: von 3,1 Millionen 1998 auf 18,2 Millionen 2003.
Der Energieverbrauch für den Bereich Information und Kommunikation macht inzwischen ein Achtel des Verbrauchs für alle Hausgeräte aus. Insgesamt beträgt der Anteil der Hausgeräte am Energieverbrauch der Haushalte acht Prozent. Die Beleuchtung macht nur ein Prozent des Energieverbrauchs der Haushalte aus.
Für die Heizung wird mit 53 Prozent immer noch der größte Energieanteil in Haushalten aufgewendet, gefolgt vom Pkw mit 30 Prozent und der Warmwasserbereitung mit 8 Prozent. Rein aus energiepolitischen und finanziellen Gründen gesehen ist demnach hier zunächst der Hebel anzusetzen, während der zwar steigende, aber trotzdem verschwindend geringe Anteil der Kommunikationsstromkosten kaum für aufwendige Energiesparmaßnahmen taugt.
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