Tausende gefälschte Handy-Teile und Zubehör sichergestellt
Diese Beobachtung führte am Donnerstag, dem 14. April 2005, zur Durchsuchung des betreffenden Ladens. Die Durchsuchung förderte nicht nur gefälschtes Zubehör, sondern auch Hinweise auf einen weiteren Shop in der Münchener Straße in Frankfurt zu Tage. Am Mittwoch, dem 20. April 2005, wurde auch der dortige Laden durchsucht.
Die Ermittlungen nach der Bezugsquelle der gefälschten Produkte führten schließlich zu einem Laden in der Frankfurter Sonnemannstraße, der am Montag, dem 25. April 2005, durchsucht wurde. Noch am gleichen Tag wurden weitere Shops in der Taunusstraße, der Klingerstraße und der Düsseldorfer Straße durchsucht, die dem gleichen Betreiber wie in der Sonnemannstraße zugerechnet werden. Im Zentrum der Ermittlungen steht dabei ein 36-Jähriger aus Königstein (Betreiber des Shops in der Sonnemannstraße), der verdächtigt wird, die sichergestellten Produkte teils selbst gefälscht bzw. importiert zu haben.
Die Menge der sichergestellten Produktfälschungen, z.B. Handys, elektronische Teile, Handy-Zubehör und Schalen etc., ist so groß (tausende von einzelnen Teilen), dass sie in drei Containern (ca. 50 Kubikmeter) auf dem Gelände einer Spedition in der Rödelheimer Landstraße untergebracht werden musste. Hauptsächlich betrafen die Produktfälschungen die Hersteller Nokia und Siemens.
Die Ermittlungen in der Sache dauern an.
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