• IT-Karriere:
  • Services:

Yahoo! Mail - Kostenlose 1-GByte-Postfächer für Deutschland

Neue Funktion "DomainKey Indicator" soll Phishing vereiteln helfen

Nun kommen auch deutsche Nutzer der kostenlosen Version des Web-Mail-Dienstes Yahoo! Mail in den Genuss von 1 GByte Speicherplatz im elektronischen Postfach, nachdem in den USA schon im April 2005 aufgestockt wurde. Außerdem setzt Yahoo nun eine erweiterte Version seiner DomainKeys-Funktion ("DomainKeys Indicator") ein, um dem Nutzer zu helfen, E-Mails mit gefälschten Absenderadressen leichter zu erkennen und zeigt die dazu nötigen Informationen an.

Artikel veröffentlicht am ,

Die bisher 250 MByte kostenloser Mail-Speicherplatz hob Yahoo nun auch in Deutschland auf 1 Gigabyte an. Dem Kunden bringt die von Web-Mail-Anbietern gebotene Speicherplatz-Orgie vermutlich nicht sehr viel, klingt aber gut und verhindert zumindest, dass man ständig Mails löschen muss, weil das Postfach zu schnell überquillt. Während die Postfächer meist größer werden, gibt es beim Empfang von E-Mails in der Regel weiterhin feste Grenzen für deren maximale Größe.

Stellenmarkt
  1. IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz, Schwabmünchen, Bamberg
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Donauwörth

Mit den im November 2004 eingeführten DomainKeys will Yahoo seine Kunden vor Spam schützen, indem die Absender eingehender E-Mails automatisch überprüft werden. Dabei nutzt Yahoos Authentifizierungslösung Public- und Private-Key-Kryptographie, um eine Signatur im Dateikopf der E-Mail-Nachricht zu generieren. Wenn eine E-Mail von einer bestimmten Domain aus verschickt wird, verifiziert das Empfängersystem die Signatur mit dem Public Key des Absenders, der in dem öffentlichen Domain Name System ("DNS") enthalten ist. Wenn der Public Key die Signatur nicht verifizieren kann, gilt die Identität des Absenders als nicht bestätigt und die Spam-Abwehr-Regeln des Empfängersystems treten in Kraft.

Als nächste Stufe wird nun die kostenlose Zusatzfunktion "DomainKey Indicator" eingeführt, die dem Empfänger zusätzliche Informationen über die Herkunft eingehender Mails vermitteln soll. So werde dem Nutzer im Mail-Header bei Identifizierung des korrekten Absenders eine Bestätigung, bei einer Mail-Fälschung eine Warnung übermittelt, verspricht Yahoo. "Das Problem der gefälschten Mailabsender-Adressen ist in erster Linie für Online-Banken und Finanzunternehmen ein großes Ärgernis", betont Yahoo in Bezug auf die sich in den letzten Wochen und Monaten häufenden Phishing-Mails. Über 500 Domains sollen die DomainKeys-Technik bereits einsetzen.

Mailserver-Betreiber können die DomainKey-Technik für ihre ausgehenden Mails kostenlos nutzen, sie müssen dazu einen entsprechenden Lizenzvertrag unterschreiben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 59,99€ (Release am 15. November)
  2. 35,99€
  3. (aktuell u. a. Asus VG248QZ Monitor für 169,90€, Cryorig QF140 Performance PC-Lüfter für 7...
  4. 39,09€

Waltraud 08. Mai 2005

Spam gegen Geld vom Empfänger - das wärs doch!

Lala 07. Mai 2005

Das sagen meistens die, die selber nichts beitragen und immer nur die Hände aufhalten.


Folgen Sie uns
       


Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box ist ein HDMI-Splitter, über den Hue Sync verwendet werden kann. Im ersten Kurztest funktioniert das neue Gerät gut.

Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen Video aufrufen
Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /