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ATI: Radeon 800 XL mit 512 MByte (Update)

Neue Grafikkarte soll unter 500,- Euro kosten

Seit Monaten wetteifern ATI und Nvidia mit verschiedenen Prototypen um Consumer-Grafikkarten mit 512 MByte. Auch ATI kündigte nun nach Nvidia sein Produkt offiziell an - es basiert aus Kostengründen auf einem Radeon 800 XL.

Artikel veröffentlicht am ,

Eigentlich war zu erwarten, dass ATI nur Karten rund um die schnellsten Chips 800 XT oder 850 XT mit 512 MByte ausstatten würde. Diese unterscheiden sich vom jetzt gewählten 800 XL aber nur durch höhere Takte - 16 Pixel-Pipelines bietet auch der 800 XL. Er ist günstiger und trotz des halben Gigabytes Grafikspeicher sollen die Karten unter 450,- Euro kosten. Chip- und Speichertakt bleiben unverändert bei 400 und 490 MHz.

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Gegenüber bisherigen 800-XL-Karten benötigen die Modelle mit 512 MByte eine externe Stromversorgung über einen PCIe-Power-Connector. Einen Adapter für die herkömmlichen Laufwerksstecker legen die meisten Hersteller aber bei. Die neuen Karten erscheinen derzeit nur für PCI-Express.

Abit, Gigabyte, His, MSI, Sapphire und Tul wollen jedoch die neuen 512-MByte-Karten anbieten. Mit Ankündigen der Firmen samt Preisen ist in den nächsten Tagen zu rechnen. Zu beachten ist dabei, ob alle Hersteller die von ATI vorgesehenen zwei DVI-Ports und den Video-Anschluss auf ihre Boards bringen.

Von der neuen Speichermenge profitiert man nur, wenn man Spiele mit extrem hohen Auflösungen und bei Nutzung aller Bildverbesserungen wie anisotrophischer Filterung und FSAA betreibt. So empfiehlt ATI auch den Testern in einem an die Presse verschickten Dokument, 1.600 x 1.200 Bildpunkte einzustellen. Dabei, allerdings von einem Athlon 64 FX-55 und 1 GByte DDR-400-Speicher unterstützt, kann die neue ATI-Karte meist sogar Nvidias Top-Modell GeForce 6800 Ultra schlagen. Da Karten mit dem Nvidia-Flaggschiff immer noch schwer zu bekommen sind und je nach Ausstattung laut markt.golem.de zwischen 450,- und über 500,- Euro kosten, will ATI hier die Lücke füllen.

Bis neue Spiele mit weiterentwickelten Grafik-Engines erscheinen, darf man fröhlich darüber streiten, ob 512 MByte Grafikspeicher abseits extremer Qualitätseinstellungen wirklich notwendig sind. Der Trend geht jedoch auch mit bisherigen Engines wie der von Doom3 zu mehr Grafikspeicher. So erklärte Tim Willits von id Software kürzlich in einem Interview bei IGN, dass sich Quake 4 erst auf Karten mit 256 MByte richtig wohl fühle, 128 MByte seien für das kommende Spiel das absolute Minimum. [von Nico Ernst]

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FischX 06. Mai 2005

sage niemals nie hat schon meine Oma gesagt... ne ernsthaft: in ein paar Jahren ists...


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