Qemu 0.7 emuliert auch x86-64-Systeme

ARM- und SPARC-Unterstützung wurden ebenfalls verbessert

Der freie Emulator Qemu 0.7 wartet in der neuen Version unter anderem mit Unterstützung für die Architektur x86-64 samt SSE/SSE2 auf, die in AMDs Athlon64 sowie Intels aktuellen Prozessoren mit EM64T unterstützt wird. Zudem kann die neue Version nun auch Sparc Linux booten und enthält einige Verbesserungen für die Emulation von ARM-CPUs.

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Die von Fabrice Bellard unter der GPL entwickelte Software emuliert neben der x86-Architektur inzwischen eine breite Palette von Systemen, dazu gehören ARM, PowerPC, Sparc sowie x86-64 - Sparc64-Unterstützung ist bereits in Arbeit. Dabei läuft auch Qemu keineswegs nur auf der x86-Architektur, sondern auch auf PowerPC und vielen weiteren Architekturen, die allerdings noch als "Testphase" eingestuft sind.

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Qemu kann komplette Systeme samt virtueller Festplatten und Grafikkarte emulieren, aber auch teilweise Programme einer anderen Architektur direkt unter Linux ausführen. Dies bietet unter anderem die Möglichkeit, nur binär vertriebene Programme auf Systemen einzusetzen, für die sie nicht verfügbar sind, oder beispielsweise Wine zu verwenden, um Windows-Programme unter PowerPC-Linux zu starten.

Qemu bietet dabei noch nicht die Performance von VMware, da es im Normalfall als normales Programm läuft und nicht von den Funktionen der MMU profitieren kann und zwischen den Architekturen die Instruktionen übersetzen muss. Für x86 ist jedoch ein Beschleuniger, der im Kernel zusätzliche Funktionalität bereitstellt, verfügbar, allerdings nur in Binärform.

Qemu 0.7.0 kann ab sofort unter fabrice.bellard.free.fr/qemu heruntergeladen werden. [von René Rebe]

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