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Adobe stellt Photoshop-CS2-Testversion online

Derzeit nur englische Variante als Demo verfügbar. Adobe hat eine Testversion seiner neuen Bildbearbeitungssoftware Photoshop CS2 auf seine FTP-Server gestellt. Die Demo läuft 30 Tage und ist in ihrem Funktionsumfang gegenüber der Vollversion nicht beschränkt.
/ Andreas Donath
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Die Demo ist sowohl für MacOS (ab OS X10.2.8) als auch für Windows (2000 und XP) verfügbar und mit 308 MByte für die Apple- bzw. 320 MByte für die Windows-Version recht groß. Da das Interesse groß ist, ist der Download derzeit recht langsam: Mit einem geeigneten Download-Werkzeug, das aus mehreren Quellen parallel heruntergeladen werden kann, ist eine akzeptable Übertragungsgeschwindigkeit realisierbar. Dazu kann man bis zu sechs FTP-Server angeben. Die Photoshop-CS2-Demo findet sich zum Download(öffnet im neuen Fenster) auf Adobes FTP-Server.

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Photoshop CS2 bündelt eine Reihe neuer Werkzeuge wie den Sofortreparatur-Pinsel oder das Rote-Augen-Werkzeug, mit denen sich häufige Probleme wie rote Augen, Störungen, Unschärfe oder Blendenverzerrungen korrigieren lassen. Die Technik der "Smart Objects" ermöglicht es, Bilder und Vektorgrafiken ohne Qualitätsverlust zu skalieren und umzuwandeln, wobei immer auf die Originaldaten zurückgegriffen wird. Außerdem lassen sich damit verknüpfte Kopien von eingebetteten Vektorgrafiken erstellen. In einem einzigen Bearbeitungsschritt werden so alle Kopien gleichzeitig aktualisiert.

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Neu sind auch ein Fluchtpunkt- und ein Verkrümmungswerkzeug. Das Fluchtpunkt-Werkzeug soll mühselige Design- und Retusche-Aufgaben ersetzen: Nutzer sollen Bildelemente kopieren, zeichnen und transformieren können, die sich automatisch an die Perspektive des Bildes anpassen. Das Verkrümmungswerkzeug beschleunigt beispielsweise die Gestaltung von Verpackungen, weil Grafiken direkt auf der Arbeitsfläche verdreht, gestreckt, gebogen oder umhüllt werden können, verspricht Adobe.

Um den Umgang mit digitalen Fotos im RAW-Format zu vereinfachen, baut Adobe seinen Datei-Browser zur Adobe Bridge aus, die nun als Schaltzentrale verschiedener Applikationen fungieren soll.

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Der neue Camera Raw 3.0 Workflow soll die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Rohdaten sowie deren Stapelverarbeitung in JPEG-, TIFF-, DNG- oder PSD-Dateien erlauben. Diese kann auch im Hintergrund laufen. Die integrierten Funktionen zum Beschneiden und Ausrichten sollen helfen, Rohdaten für die finale Ausgabe vorzubereiten. Dabei wird nur das bearbeitete Bild verändert, während die ursprünglichen Rohdaten erhalten bleiben.

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Die Bedienung der Applikation will Adobe durch voreingestellte Arbeitsbereiche vereinfachen, Funktionen sollen sich so schneller finden lassen. Außerdem können Nutzer persönliche Voreinstellungen einrichten, indem sie Menüpunkte farblich hervorheben und ihnen spezielle Tastenkombinationen zuweisen. Ereignisbasierte Skripte und Aufgaben starten auf Wunsch automatisch, beispielsweise beim Speichern oder Drucken einer Datei. Dank Steuerung mehrerer Ebenen sollen Objekte durch Ziehen auf der Arbeitsfläche verschoben, gruppiert, transformiert und verzerrt werden können.

Die deutschsprachige Version von Adobe Photoshop CS2 für MacOS X ab 10.2.8 und Windows 2000 mit Service Pack 3 oder 4 oder Windows XP mit Service Pack 1 oder 2 soll voraussichtlich ab Juni 2005 zum Preis von 1.050,- Euro zu haben sein. Registrierte Anwender früherer Versionen von Adobe Photoshop sollen für rund 290,- Euro ein Update erwerben können.


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