Games Convention 2005 wird größer

30 Prozent mehr Ausstellungsfläche und internationalere Entwicklermesse

Die Spielemesse Games Convention (GC) hat im Jahr 2005 nicht nur einen britischen Konkurrenten weniger, sondern soll auch eine um ein Drittel gewachsene Ausstellungsfläche bieten. "Alle führenden Unternehmen der Branche werden wieder nach Leipzig kommen", verspricht die Messe Leipzig und kann sich nach dem ECTS-Ende nun rühmen, als einzige europäische Messe gleichermaßen Fachbesucher und Endkunden anzusprechen.

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Viele Aussteller planen laut Messeleitung deutliche Standerweiterungen. Insgesamt vergrößere sich die Ausstellungsfläche von zuvor 55.000 Quadratmetern um voraussichtlich 30 Prozent auf 70.000 Quadratmeter (brutto). Das GC Business Center (B2B) - der Treffpunkt für Handel, Developer, Publisher, Hersteller und Dienstleister - soll bereits fast ausgebucht sein und bietet nun mit 15.000 Quadratmetern ebenfalls mehr Fläche.

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"Wir sind mit diesen Zwischenergebnissen mehr als zufrieden. Alles deutet darauf hin, dass die GC noch erfolgreicher und noch mehr Besucher nach Leipzig locken wird als im vergangenen Jahr. Die GC ist DAS Sommer-Event 2005", sagte Projektleiterin Angela Schierholz. 2004 besuchten 105.000 Besucher aus ganz Europa das Messegelände, um neue Produkte der 270 Aussteller zu begutachten. Anders als die vor Jahren gescheiterte CeBIT Home scheint sich die GC damit mittlerweile erfolgreich im Markt platziert zu haben und zu einer festen Größe zu werden.

Mehr Profil bekommen soll im Jahr 2005 der Bereich "GC family", ein speziell an Pädagogen, Eltern und ihren Nachwuchs gerichtetes Forum für Medienkompetenz in der Familie, Lern-/Schulsoftware und kindgerechte Medien. Im Mittelpunkt der Präsentation steht eine Show-Bühne, auf der deutlich mehr Veranstaltungen und Mitmachaktionen als in den vergangenen Jahren stattfinden sollen. Man werde kompetente Experten nach Leipzig holen, die zum Umgang mit Computer und Co. beraten, heißt es. Interviews mit Branchenvertretern und Spieleentwicklern, Experten-Talks und Vorstellungsrunden der teilnehmenden Institutionen und Aussteller sollen gebündelten Sachverstand bieten - im Zuge der mitunter recht aufgeregt erscheinenden Diskussion um "Gewalt- und Killerspieler" sicherlich eine sinnvolle Einrichtung.

Mit der kurz vor der GC startenden Entwicklerkonferenz GCDC, die vom 16. bis 18. August 2005 stattfindet, richtet sich die Messe nun internationaler aus - nicht überraschend, denn in London fallen dieses Jahr sowohl die Entwicklerkonferenz der eingestellten ECTS als auch der verbleibenden EGN ins Wasser. Erwartet werden nun hunderte Konferenzteilnehmer und Referenten aus dem In- und Ausland. Thematische Schwerpunkte dabei sind in diesem Jahr die Bereiche Development, Business und Science, zu denen jeweils eine spezielle internationale Keynote geboten wird. Als Top-Referent hat sich auch in diesem Jahr wieder Spiele-Guru Bob Bates angesagt. Weiterhin werden Guido Henkel (G3 Studios), Julian Eggebrecht (Mitgründer von Factor 5), Bill Anquer, David Freeman (Freeman Group, Berater und Drehbuchautor) und Dave Smith (Lionhead Studios, Physik-Simulation) den Konferenzteilnehmern ihre Erfahrungen vermitteln.

Die GC 2005 findet vom 18. bis 21. August 2005 statt, der Messevortag ist für die Presse bestimmt. In diesem Jahr wird die Messe schon um 9 Uhr beginnen, eine Stunde früher als bei der GC 2004, jedoch für das allgemeine Publikum weiterhin um 18 Uhr und das Fachpublikum um 19 Uhr enden. Die einzige Ausnahme: Am Messe-Samstag haben dann die Messehallen bis 20 Uhr geöffnet.

Eine Tageskarte kostet Erwachsene 10 Euro, in Begleitung ihrer Kinder sinkt der Preis auf die sonst von Studenten und Schülern zu berappenden 7 Euro. Wer erst ab 15.30 Uhr zur Messe kann, zahlt 4,50 Euro für eine "Abendkarte". Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zahlen 3,50 Euro pro Tag. Eine Dauerkarte kostet 24,50 Euro. Fachbesucher müssen 23,- Euro pro Tag oder 52,- Euro für die ganze Messe zahlen, können dafür aber auch in die Fachbesucherbereiche der Veranstaltung.

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