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ipoque: Protokollbasierter P2P-Filter in Hardware

Filtertechnik für Bandbreiten von bis zu 2 GBit/s. Die Leipziger ipoque GmbH will mit einem hardwarebasierten Peer-to-Peer-Filter den durch Internettauschbörsen verursachten Netzwerkverkehr erkennen und filtern. Dabei sollen die Filter einen Datendurchsatz von bis zu 2 GBit/s erreichen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Filter arbeiten protokollbasiert und erkennen P2P-Verkehr an seinem charakteristischen Fingerabdruck, so der Hersteller. Herkömmliche Lösungen basieren meist auf Firewall-Systemen, die den Datenverkehr auf bestimmten TCP- und UDP-Port-Nummern herausfiltern. Die ipoque-Technik soll im Vergleich weniger fehleranfälliger sein und Fehlklassifikationen vermeiden.

Von den Filtern erkannter P2P-Verkehr kann entweder blockiert oder aber in seiner maximalen Datenrate auf einen gewünschten Wert begrenzt werden. Erkannt werden dabei gängige P2P-Systeme wie eDonkey, BitTorrent und Kazaa.

Die Geräte sollen sich nahtlos in eine existierende Netzwerkinfrastruktur integrieren und ohne Einarbeitungsaufwand administrieren lassen. Für Nutzer soll die P2P-Begrenzung dabei nicht feststellbar sein, denn Filesharing-Programme arbeiten weiterhin korrekt, nur mit wesentlich verringerter Datenrate.

Derzeit sind vier Modelle verfügbar, der PRX-1000 für Datenraten bis zu 2 x 1 GBit/s, der PRX-100 für bis zu 2 x 100 MBit/s und zwei Einstiegsmodelle (PRX-1000e und PRX-100e) für bis zu 350 bzw. 50 MBit/s.

Das große Modell soll ab Mai 2005 zu haben sein, die kleinen sind bereits erhältlich. Preise nennt der Hersteller aber nicht.


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