Broadcom kombiniert iSCSI und Clustering auf einem Chip

Nur noch ein Ethernet-Kabel statt drei

Im Rahmen der WinHEC hat Broadcom einen neuen Single-Chip-Controller für Ethernet-Anbindungen demonstriert. Damit lassen sich drei Dienste über ein Kabel fahren, wo bisher drei Infrastrukturen nötig waren.

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Broadcom nennt seine neue Technologie "C-NIC". Sie soll dafür sorgen, dass in großen Rechenzentren die Verkabelung drastisch vereinfacht wird. Typischerweise wird dort der TCP-Datenverkehr per Ethernet abgewickelt, das Storage-Netz über Fibre Channel versorgt und die Cluster über Infiniband oder Myrinet angebunden.

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All diese Funktionen vereint Broadcom jetzt in einem einzigen Chip auf der Karte NetXtreme II. Sie beherrscht zudem TCP-Offloading, übernimmt also einen Großteil des Protokoll-Overheads, um die CPU des Servers zu entlasten. Den RDMA (Remote Direct Memory Access) für die Cluster beherrscht sie ebenso wie iSCSI, mit dem NAS- oder SAN-Geräte verbunden werden.

Insgesamt soll der neue Netzwerkchip laut Broadcom eine fünfmal geringere Rechenlast für den Server darstellen als drei einzelne Lösungen. Wie schnell seine Ethernet-Anbindung ist, gab Broadcom noch nicht bekannt - mindestens 1 GBit/s ist jedoch zu vermuten. Wann und zu welchen Preisen die NetXtreme-II-Karten zu haben sind, steht noch nicht fest - Dell will sie jedoch in kommenden Servern verbauen. [von Nico Ernst]

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