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Siemens: Handy-Geschäft bleibt Sorgenkind

Angeblich Ausgliederung der Sparte angestrebt. Siemens leidet weiter unter seiner defizitären Handy-Sparte. Insgesamt ging der Gewinn nach Steuern im zweiten Quartal 2004/2005 von 1,21 Milliarden Euro im Vorjahr auf 781 Millionen Euro zurück. Allerdings verbuchte Siemens im Vorjahr einen Vorsteuergewinn von 590 Millionen Euro durch den Verkauf von Infineon-Aktien. Der Umsatz legte um 4 Prozent auf 18,563 Milliarden Euro zu.
/ Jens Ihlenfeld
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"Die meisten Bereiche weisen im zweiten Quartal trotz der verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung in Europa erwartungsgemäß gute operative Ergebnisse aus. Das gilt vor allem für unsere bekannten ertragsstarken Bereiche" , kommentiert Siemens-Chef Klaus Kleinfeld. "Diese insgesamt gute Entwicklung wird durch die intensivierten Restrukturierungsmaßnahmen im Arbeitsgebiet Information and Communications (I&C) beeinträchtigt, die sich im Zusammenhang mit der angekündigten strategischen Neuausrichtung ergeben" .

Das Sorgenkind Communications (Com) weist für das zweite Quartal ein negatives Bereichsergebnis von 19 Millionen Euro aus, das in erster Linie durch den Verlust im Mobiltelefongeschäft in Höhe von 138 Millionen Euro verursacht wurde. Der Umsatz betrug 4 Milliarden Euro. Das Umsatzwachstum bei den mobilen Netzen und im Festnetzgeschäft wurde von der gesunkenen Nachfrage nach Mobiltelefonen mehr als aufgezehrt. Die Zahl der verkauften Mobiltelefone betrug 9,3 Millionen gegenüber 12,8 Millionen im zweiten Quartal des Vorjahres.

Hier plant Siemens Presseberichten zufolge nun die Ausgliederung des Handy-Geschäfts, um den Weg für eine Kooperation mit einem externen Partner frei zu machen. Angeblich sollen Verhandlungen mit Acer und Motorola laufen.


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