Werbung in Spielen - IGA und Massive im Wettstreit

IGA Worldwide übernimmt Agentur Hive Partners

IGA Worldwide brüstet sich nach der Übernahme der britischen Agentur Hive Partners, der erste international agierende Partner für Werbung in PC- und Videospielen zu sein. Allerdings hat IGA auch starke Konkurrenz durch Massive Inc., die für Werbeschaltungen im dadurch kostenlosen Anarchy Online auf sich aufmerksam machen.

Artikel veröffentlicht am ,

Werbung in Anarchy Online
Werbung in Anarchy Online
IGA hat mittlerweile Niederlassungen in New York, London und Berlin, weitere Büros unter anderem in Paris, Los Angeles und Tokio sollen folgen. Im März 2005 hatte IGA Worldwide das nordamerikanische Unternehmen In-game Partners LLC übernommen und bietet Werbetreibenden die Planung, Distribution und das Tracking von dynamisch austauschbaren Werbekampagnen in Online-PC- und Videospielen an.

Das Werbenetzwerk dahinter betreibt IGA Worldwide selbst - die Werbemöglichkeiten in Spielen umfassen virtuelle In-Game-Werbetafeln, Unterbrecherwerbung (Intersticials), TV-Spots und andere Formate.

Werbung in Anarchy Online
Werbung in Anarchy Online
Mit der Übernahme von Hive holt sich IGA Worldwide eine Agentur ins Haus, die bereits eine In-Game-Werbekampagne für die bekannte Energy-Drink-Marke Red Bull entwickelte. Hive soll nun alle kreativen, strategischen, Produkt-Placement- und Marken-Partnerschaftsaktivitäten für die Gruppe erledigen. Damit ist es für IGA leichter, sich etwas von Massive abzuheben, die primär ihr Werbenetzwerk vermarkten - und sich ebenso global geben wie IGA.

Ed Bartlett, ehemals CEO von Hive Partners und nun europäischer Publishing-Vizepräsident von IGA Partners, sieht großes Potenzial in dem noch jungen Markt für In-Game-Werbung: "Ich glaube, dass In-Game-Werbung helfen wird, Spiele als das dominante Unterhaltungsmedium des 21. Jahrhunderts zu etablieren".

Sowohl Massive als auch IGA versprechen Werbetreibenden, eine überwiegend männliche Zielgruppe zwischen 18 und 34 Jahren präzise erreichen zu können - die typischen Computerspieler. Während IGA sein Tracking selbst erledigt, versucht Massive, durch Reports von Nielsen Entertainment das Vertrauen der Werbetreibenden zu stärken.

Werbung in Anarchy Online
Werbung in Anarchy Online
Auch wenn Werbung in Spielen bei vielen Spielern vermutlich erst einmal auf Ablehnung stoßen wird, scheint zumindest das Konzept, wie es Funcom gemeinsam mit Massive entwickelt hat, aufzugehen. Einerseits, so meinen es zumindest die Funcom-Entwickler, würde dadurch der Realismus ihres Online-Rollenspiels Anarchy Online verbessert, andererseits konnten durch die werbefinanzierte, kostenlose Version des Spiels viele potenzielle Kunden für das Spiel gewonnen werden. Allerdings findet Werbung langsam auch so ins Spiel und scheint zu einer neuen Einnahmequelle für Publisher werden zu können.

Während IGA auf seiner Website keine namhaften Beispiele für laufende Werbekampagnen nennt, kann Massive - deren Werbenetz seit Anfang April 2005 die Beta-Phase verlassen hat - neben Funcoms Anarchy Online, Spiele wie Mall Tycoon und Ski Resort auch Ubisofts "Splinter Cell Chaos Theory" vorweisen. Bis Jahresende sollen 40 Spiele von 10 Top-Publishern - darunter neben Ubisoft auch Codemasters - dynamisch mit Werbung von Coca-Cola, Dunkin' Donuts, Honda, Intel, Nestlé, Paramount Pictures, T-Mobile, Universal Music Group und Verizon versehen sein, so die Pläne von Massive.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Mark 14. Mär 2007

Stimmt so auch nicht ganz Die haben umfimiert und nennen sich seit über einem Jahr "IGA...

Frogio 28. Apr 2005

Du hast ein "meiner Meinung nach" vergessen, denn für mich sprichst Du dabei nicht...

der alte Mann 27. Apr 2005

jep nope ganz genau full ack es sind in der der tat plakate und ja sie passen einfach in...

der alte Mann 27. Apr 2005

.. und genau deswegen stoert es mich da nicht, deswegen ist AO auch das erste MMORPg das...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsverbot
Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox

Huawei hat gerichtlich ein gültiges Verkaufsverbot von Fritzboxen mit Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 durchgesetzt. Es geht um Huaweis Patente für den Standard.

Verkaufsverbot: Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox
Artikel
  1. Elektro-SUV: Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer
    Elektro-SUV
    Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer

    Der vollelektrische Porsche Macan soll "in Kürze" in die Produktion gehen. Dazu hat der Sportwagenhersteller neue Details zu dem SUV genannt.

  2. The Lost Crown im Test: Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller
    The Lost Crown im Test
    Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller

    Kein Prinz als Held, aber sonst königlich: Prince of Persia - The Lost Crown entpuppt sich im Test als rundherum gut gemachtes Abenteuer.
    Von Peter Steinlechner

  3. Future Racing Cable: Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s
    Future Racing Cable
    Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s

    Auf Indiegogo verspricht der Hersteller, dass kein anderes USB-Kabel mehr gebraucht wird. Schließlich sei das Future Racing Cable vielseitig.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • MindStar: Gigabyte RTX 4070 Ti 819€ • Google -47% • Steelseries -64% • Corsair -39% • Bose -36% • 3 Spiele für 49€ • Gigabyte 27" QHD 240 Hz 399€ • EA-Spiele -66% [Werbung]
    •  /