Sinkende Speicherpreise ärgern Infineon

1,61 Milliarden US-Dollar Umsatz im zweiten Quartal 2005

Infineons Umsätze im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005 sanken gegenüber dem ersten Quartal um rund 12 Prozent auf 1,61 Milliarden US-Dollar. Schuld waren zwar vor allem Einmal-Einnahmen im ersten Quartal, aber auch ohne diese ging der Umsatz um 5 Prozent zurück, gedrückt durch schwache Umsätze in den Segmenten Kommunikation und Speicherprodukte. Dabei schreibt Infineon rote Zahlen.

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Der Konzernfehlbetrag lag im zweiten Quartal bei 114 Millionen Euro gegenüber einem Konzernüberschuss von 142 Millionen Euro im Vorquartal. Das Quartals-EBIT sank von 211 Millionen Euro im Vorquartal auf minus 117 Millionen Euro. Das EBIT im zweiten Quartal sei dabei mit Nettokosten von 74 Millionen Euro, vor allem durch Maßnahmen für die Reorganisation im Segment Kommunikation, negativ beeinflusst worden, so Infineon.

"Leider haben sich unsere vorsichtige Einschätzung der Marktbedingungen und der Ausblick für das abgelaufene Quartal als richtig erwiesen. In diesem schwierigen Marktumfeld haben wir uns auf die Optimierung unserer Unternehmensaufstellung konzentriert und dabei auch schon einige Meilensteine erreicht", kommentiert Infineon-Chef Dr. Wolfgang Ziebart.

Bei Speicherprodukten verzeichnete Infineon einen starken Preisrückgang, der durch das gestiegene Absatzvolumen und reduzierte Stückkosten nicht vollständig ausgeglichen werden konnte. Künftig wird Infineon zudem Lizenzgebühren an Rambus abführen, vom 15. November 2005 bis zum 15. November 2007 vierteljährlich 5,85 Millionen US-Dollar.

Für das dritte Geschäftsquartal erwartet Infineon eine Zunahme der Speicherausstattung pro Rechner und der weltweiten Nachfrage nach Speicherbausteinen auf Grund der Preissenkungen für DRAMs im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2005. Das Bit-Volumen soll stärker wachsen als der Gesamtmarkt.

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