E-Gitarre mit USB-Anschluss und LED-Griffbrett (Update)

Zu spielende Noten werden per LEDs angezeigt

E-Gitarren an Computer anzuschließen ist nichts Neues - das Instrument "Fretlight" jedoch schon. Per USB lässt die Gitarre, ganz wie bei einem Übungskeyboard, die richtigen Töne auf dem Griffbrett aufleuchten. Spielen muss man die Noten jedoch selbst.

Artikel veröffentlicht am ,

Fretlight
Fretlight
Entwickelt und vertrieben wird die Fretlight vom US-Unternehmen Optek. Sie ist einerseits eine herkömmliche E-Gitarre in der - aus lizenzrechtlichen Gründen - leicht abgewandelten Form und Ausstattung einer Fender Stratocaster mit Vintage-Tremolo. Gegenüber dem Original weist sie jedoch, im Stile einer "Fat Strat", neben den zwei Single-Coil-Pickups einen zusätzlichen Humbucker in der Stegposition auf. Damit dürfte sich die Fretlight auch für stärker verzerrte Sounds eignen.

Stellenmarkt
  1. IT Systemadministrator/in
    Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Köln
  2. IT Application Service Manager (m/f/x)
    Daiichi Sankyo Europe GmbH, Munich
Detailsuche

Sie lässt sich über jeden herkömmlichen Verstärker spielen, erwacht jedoch erst über ein USB-Kabel mit einem PC verbunden zum Leben. Wenn ein zur Fretlight kompatibles MIDI-Programm wie M-Player oder Guitarz eine MIDI-Datei abspielt, zeigt die Gitarre über 132 LEDs die richtigen Noten an.

Fretlight
Fretlight
Das klappt mit Akkorden oder auch einzelnen Phrasen wie bei Single-Note-Riffs oder Soli. Die Wiedergabe lässt sich dabei auch über einen optionalen Fußschalter starten oder anhalten. Den beiden Tretknöpfen können auch andere Funktionen wie eine Verlangsamung des Tempos zugewiesen werden. Mit dem USB-Interface Guitarport von Line 6, das auch Verstärkersimulationen bietet, ist die LED-Funktion der Fretlight jedoch nicht kompatibel.

Das Griffbrett der Fretlight ist nicht wie sonst üblich aus Holz, sondern aus Kunststoff gefertigt. Das Polymer soll laut Optek aber in Sound und Ansprechverhalten einem Griffbrett aus Ahorn oder Palisander in nichts nachstehen.

Golem Karrierewelt
  1. AZ-500 Microsoft Azure Security Technologies (AZ-500T00): virtueller Vier-Tage-Workshop
    28.11.-01.12.2022, virtuell
  2. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Fretlight-Software kann auch über einen MIDI-Pickup angesteuert werden, wie er sich in jede Gitarre einbauen lässt. Dann kann beispielsweise ein Lehrer über eine MIDI-Gitarre eine Phrase vorspielen und der Schüler mit der Fretlight-Gitarre bekommt dann die richtigen Noten angezeigt.

Steve Vai mit LED-Gitarre (keine Fretlight), München, 2001
Steve Vai mit LED-Gitarre (keine Fretlight), München, 2001
LEDs in Griffbrettern sind nichts Neues - so setzt sie etwa der Ausnahmegitarrist Steve Vai bei seinen Konzerten schon seit Jahren als Show-Effekt ein. Bisher leuchteten jedoch starr einige Leuchtdioden, die Einbettung der Lichter in das Griffbrett und die dynamische Ansteuerung hat sich Optek daher patentieren lassen.

Die Fretlight kostet in den USA 599,- Dollar, in Europa will sie der französische Anbieter Cadamuro zu einem noch nicht genannten Preis vertreiben. [von Nico Ernst]

Nachtrag vom 28. April 2005:
Denis Cadamuro hat gegenüber Golem.de angegeben, dass die ersten Fretlights als schwarze oder weiße Modelle ab Mai 2005 in Europa verfügbar sein werden - für Preise ab 650,- Euro. Ein eigens zur Fretlight-Distribution eingerichtetes Unternehmen soll die blinkenden E-Gitarren aus Luxemburg verschicken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


genauso 05. Nov 2007

bist du dir da sicher gitarrengott???? kannste 8999 toppen??

Junger Scheisser 09. Mai 2005

Hi Laute bin erst 13 aber schon ein super E-Gittarist habe auch eine für den Pc mzum...

musicmam 27. Apr 2005

habs gekauft, krasses teil. wenn man bedenkt was ich hier fuer sch**** hardware habe, ist...

da dude 26. Apr 2005

... ich frag mich nur wie ist es mit bendings? mittels einer blinkenden...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Centaur CHA im Test
Der letzte x86-Prozessor seiner Art

Weil Centaur von Intel übernommen wurde, ist der CHA-Chip nie erschienen. Ein achtkerniger Prototyp gewährt dennoch spannende Einblicke.
Ein Test von Marc Sauter

Centaur CHA im Test: Der letzte x86-Prozessor seiner Art
Artikel
  1. US-Whistleblower: Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft
    US-Whistleblower  
    Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft

    US-Whistleblower Edward Snowden ist nun auch russischer Staatsbürger. Für den Krieg gegen die Ukraine kann er aber vorerst nicht eingezogen werden.

  2. Zero Trust: Cloudflare will mit eSIM Smartphones und Netzwerke absichern
    Zero Trust
    Cloudflare will mit eSIM Smartphones und Netzwerke absichern

    Das Sicherheitskonzept Zero Trust will Cloudflare künftig auch auf Mobilfunk und Smartphone übertragen. Helfen soll eine eSIM im Cloudflare-Netz.

  3. Creative Commons, Pixabay, Unsplash: Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos
    Creative Commons, Pixabay, Unsplash
    Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos

    Pixabay, Unsplash, CC ermöglichen eine gebührenfreie Nutzung kreativer Werke. Vorsicht ist dennoch geboten: vor Abmahnmaschen, falschen Quellenangaben, unklarer Rechtslage.
    Eine Analyse von Florian Zandt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: PC-Tower, Cooling & Co. • Günstig wie nie: Asus RX 6700 XT 539€, FIFA 23 PS5 59,99€, Acer 31,5" 4K 144 Hz 899€, MSI RTX 3090 1.159€ • AMD Ryzen 7 5800X 287,99€ • Xbox Wireless Controller 49,99€ • MindStar (Gigabyte RTX 3060 Ti 522€) [Werbung]
    •  /