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3Dlabs lieferte erste OpenGL-2.0-Treiber

Volle OpenGL-2.0-Unterstützung für Wildcat-Realizm-Grafikkarten. Der zu Creative gehörende Profi-Grafikkarten-Hersteller 3Dlabs zeigt sich wieder einmal als Vorreiter bei der OpenGL-2.0-Unterstützung: Nachdem 3Dlabs' bereits maßgeblich an der Ende 2004 abgeschlossenen OpenGL-2.0-Entwicklung beteiligt war, liefert das Unternehmen nun einen der ersten vollwertigen OpenGL-2.0-Treiber für seine Wildcat Realizm getaufte Profi-Grafikkartenserie.
/ Christian Klaß
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OpenGL 2.0 beinhaltet die mit OpenGL 1.5 erstmals eingeführte OpenGL Shading Language, die zum Hauptbestandteil des seit Sommer 2002 entwickelten OpenGL 2.0 geworden ist. Der Entwurf dazu kam 2001 von 3Dlabs, nachdem das Unternehmen die Branche aufrüttelte , mit OpenGL nicht den Anschluss an Microsofts konkurrierende Grafikprogrammierschnittstelle DirectX zu verlieren.

Mit den neuen 3Dlabs-Treibern und neuen Entwicklungswerkzeugen für die OpenGL Shading Language hofft 3Dlabs die Adoption von OpenGL 2.0 im Workstation-Bereich voranzutreiben - zumal es sich bei OpenGL um einen betriebssystemübergreifenden, offenen Industriestandard und nicht um eine proprietäre Programmierschnittstelle wie das aktuelle DirectX 9 handelt. Die Treiber finden sich unter www.3dlabs.com/support/drivers/(öffnet im neuen Fenster) kostenlos zum Download.

Unter developer.3dlabs.com(öffnet im neuen Fenster) finden sich zudem verschiedene Entwicklungswerkzeuge für die OpenGL Shading Language, darunter ein "OpenGL Shading Language Shader Viewer" (Effekt-Betrachter), der "ShaderGen" (Shader-Entwicklung und -Vergleich), das "Shader Validation Tool" (überprüft auf Standard-Konformität) und eine Parser-Test-Anwendung. Letztere überprüft, wie genau der Grafikcompiler der OpenGL-Shading-Language-Spezifikation entspricht.


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