Open-Source-Software für elektronischen Geschäftsbericht

ABRA: Fraunhofer IPSI will Rating-Prozesse effizienter machen

Das Fraunhofer-Institut IPSI in Darmstadt veröffentlicht zur 11. internationalen XBRL-Konferenz vom 26. bis 29. April in Boston eine erste Open-Source-Software zur Verarbeitung von elektronischen Geschäftsberichten im international standardisierten XBRL-Format. Die Software mit dem Namen ABRA dient zur Analyse von Geschäftsberichten nach nationalen und internationalen Bilanzierungsstandards in XBRL.

Artikel veröffentlicht am ,

Sie soll eine Prozessoptimierung in allen Anwendungsbereichen ermöglichen, für die Geschäftsberichte eine Rolle spielen. Zusammen mit ABZ Informatik will das Fraunhofer IPSI auf Basis dieser Open-Source-Software in Zukunft kundenspezifische Weiterentwicklungen anbieten.

Mit ABRA sollen beispielsweise Banken ihre Ratingprozesse für die Kreditvergabe optimieren können, denn ein hoher Anteil der Fakten und Informationen, die eine Bank für ihr Ratingverfahren benötigt, sind bereits Bestandteil der elektronischen Geschäftsberichte.

Dabei soll der XBRL-Prozessor sowohl eine Verarbeitungsschnittstelle als auch ein umfangreiches Repertoire an Funktionen bieten, um beispielsweise Geschäftsberichte auf Datenbanken abzubilden oder visuell aufzubereiten.

Analysten und Börsianern soll ABRA den internationalen Vergleich von Geschäftsberichten erleichtern und auch Softwareanbieter für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer können die neuen Möglichkeiten für ihre Produkte nutzen, so die ABRA-Entwickler. Die Handhabung komplexer Rechnungslegungsstandards, die früher einen immensen manuellen Aufwand nach sich zog, soll durch die Möglichkeiten des Datenimports und der automatisierten Aufbereitung im XBRL-Format drastisch vereinfacht werden.

ABRA steht unter xbrlopen.org/abra zum kostenlosen Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsverbot
Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox

Huawei hat gerichtlich ein gültiges Verkaufsverbot von Fritzboxen mit Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 durchgesetzt. Es geht um Huaweis Patente für den Standard.

Verkaufsverbot: Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox
Artikel
  1. Elektro-SUV: Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer
    Elektro-SUV
    Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer

    Der vollelektrische Porsche Macan soll "in Kürze" in die Produktion gehen. Dazu hat der Sportwagenhersteller neue Details zu dem SUV genannt.

  2. The Lost Crown im Test: Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller
    The Lost Crown im Test
    Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller

    Kein Prinz als Held, aber sonst königlich: Prince of Persia - The Lost Crown entpuppt sich im Test als rundherum gut gemachtes Abenteuer.
    Von Peter Steinlechner

  3. Future Racing Cable: Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s
    Future Racing Cable
    Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s

    Auf Indiegogo verspricht der Hersteller, dass kein anderes USB-Kabel mehr gebraucht wird. Schließlich sei das Future Racing Cable vielseitig.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • MindStar: Gigabyte RTX 4070 Ti 819€ • Google -47% • Steelseries -64% • Corsair -39% • Bose -36% • 3 Spiele für 49€ • Gigabyte 27" QHD 240 Hz 399€ • EA-Spiele -66% [Werbung]
    •  /