Nikon: Unmut wegen verschlüsselter RAW-Daten
Adobe kann RAW-Daten von Nikons D2X nicht vollständig unterstützen
Mit den digitalen Spiegelreflexkameras D2X und D2Hs hat Nikon Drittanbietern die Verarbeitung von RAW-Daten im eigenen NEF-Format deutlich erschwert, da einige Daten in den NEF-Dateien verschlüsselt sind. Zwar ist die Verschlüsselung bereits geknackt, doch die daraus resultierenden rechtlichen Probleme verhindern beispielsweise, dass Adobe die Kamera in seinen Programmen vollständig unterstützen kann.
Während Bibble offiziell die Nikon D2X unterstüzt, macht Adobe einen Rückzieher aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen - denn nicht nur in den USA ist das Knacken einer solchen Verschlüsselung verboten.
Die eigentlichen Bilder lassen sich zwar auslesen, auch mit Adobes Software, nicht aber die Daten des Weißabgelichs bei der Aufnahme. Nutzer müssen diese Einstellungen also nachträglich manuell anpassen. Auch für die Open-Source-Software dcraw existiert ein Hack, der das Auslesen der Daten ermöglichen soll.
Fraglich bleibt, was Nikon mit der Verschlüsselung bezwecken will, denn im Endergebnis ist es kein Unterschied, ob die Daten des Weißabgleichs bei der Aufnahme zur Verfügung stehen. Meist werden diese eh später nochmals leicht angepasst. Durch die Verschlüsselung wird dieser Aufwand etwas höher, da kein "Startpunkt" für die Optimierung bereitsteht, beschreibt Photoshop-Erfinder Thomas Knoll das Problem im Adobe-Forum.
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Lösung des Problems: Einfach keine Nikon-Kameras mehr kaufen!
Danke, korrigiert. Gruss, Christian Klass Golem.de
So ist es ja nun nicht. Die Bildbearbeitung kann auf der Basis der - unverschlüsselten...