ATIs Notebook-Chipsatz Radeon Xpress 200M auch für Intel
Wie die Desktop-Varianten des Radeon XPress 200 für Athlon 64 und Sempron sowie Pentium 4 und Celeron basieren auch die für Notebooks gedachten XPress-200M-Chipsätze für die beiden mobilen Plattformen auf einem Radeon-X300-Grafikkern. Dieser spart auf dem Notebook dank Dynamic Lane Count Switching (DLCS) laut ATI bis zu 30 Prozent mehr Strom als die bereits mit der Stromspartechnik PowerPlay 5.0 ausgestatteten Xpress-200-Chipsätze für den Desktop-PC.
Obwohl auch lokaler Grafikspeicher (Local Frame Buffer, LFB) möglich wäre, werden die meisten Notebook-Hersteller laut ATI nur auf Shared Memory setzen, wovon bis zu 128 MByte verwaltet werden können. Diese zweigt sich der Chipsatz dann vom Systemspeicher ab, wobei DDR2-Speicher mit bis zu 667 MHz unterstützt werden soll. Die Grafikleistung des XPress 200M liegt unter der von ATIs diskreten, d.h. eigenständigen DirectX-9-Notebook-Grafikchips, soll aber ATI zufolge über der von Intels Centrino/Sonoma-Grafikkern liegen.