Telefónica baut DSL-Infrastruktur massiv aus
Dabei setzt Telefónica neben der Miete der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) auf das so genannte Line-Sharing. Dabei wird das obere Frequenzspektrum einer Kupferdoppelader für den breitbandigen Internetzugang zum Transport von Daten und Sprache genutzt. Bis Mitte nächsten Jahres sollen dazu bis zu 1.500 Hauptverteiler (Ortsvermittlungsstellen im Netz) ausgebaut werden. Bereits bestehende und neue Kollokationen werden dabei mit ADSL 2+ ausgestattet, was Bandbreiten und Reichweiten ermöglichen soll.
Telefónica will mit der eigenen DSL-Infrastruktur auch den Wettbewerb beleben. Nach Meinung des Unternehmens könnte durch die konsequente Förderung alternativer Netze die Anzahl der Breitbandnutzer im Laufe der nächsten zwei Jahre um weitere sechs Millionen erhöht werden. Telefónica kritisiert in diesem Zusammenhang vor allem die im europäischen Vergleich hohen Einmal- und Migrationsentgelte für Line-Sharing.
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