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Telefónica baut DSL-Infrastruktur massiv aus

Mitte 2006 sollen rund 40 Prozent der deutschen Haushalte erreicht werden. Die spanische Telefónica will die eigene Breitband-Infrastruktur in Deutschland deutlich ausbauen. Partner, die das Telefónica-Netz nutzen, sollen so mit differenzierten DSL-Angeboten für Privatkunden in den Markt gehen können. Bis Mitte 2006 will das Unternehmen bis zu 40 Prozent aller deutschen Haushalte erschlossen haben.
/ Jens Ihlenfeld
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Dabei setzt Telefónica neben der Miete der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) auf das so genannte Line-Sharing. Dabei wird das obere Frequenzspektrum einer Kupferdoppelader für den breitbandigen Internetzugang zum Transport von Daten und Sprache genutzt. Bis Mitte nächsten Jahres sollen dazu bis zu 1.500 Hauptverteiler (Ortsvermittlungsstellen im Netz) ausgebaut werden. Bereits bestehende und neue Kollokationen werden dabei mit ADSL 2+ ausgestattet, was Bandbreiten und Reichweiten ermöglichen soll.

Telefónica will mit der eigenen DSL-Infrastruktur auch den Wettbewerb beleben. Nach Meinung des Unternehmens könnte durch die konsequente Förderung alternativer Netze die Anzahl der Breitbandnutzer im Laufe der nächsten zwei Jahre um weitere sechs Millionen erhöht werden. Telefónica kritisiert in diesem Zusammenhang vor allem die im europäischen Vergleich hohen Einmal- und Migrationsentgelte für Line-Sharing.


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