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CD-Datenbank MusicBrainz wird erwachsen

MetaBrainz Foundation soll das Projekt nach außen vertreten. Die Open-Source-Musikdatenbank MusicBrainz hat mit der MetaBrainz Foundation jetzt einen institutionellen Rahmen erhalten. Die Gründung einer gemeinnützigen Organisation soll dem Projekt eine rechtliche Basis verschaffen und es erlauben, künftig auch Geschäftsbeziehungen einzugehen. MusicBrainz ermöglicht es, digitale Musik zu identifizieren, ähnlich wie die kommerzielle CDDB, ist aber frei nutzbar.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Board der Stiftung sitzen Dan Brickley (W3C), Cory Doctorow (Electronic Frontier Foundation), Joichi Ito (Neoteny) und Lawrence Lessig (Stanford Law School und Creative Commons). Als Executive Director ist Robert Kaye tätig.

Mit der Gründung der Stiftung geht man nun aber auch auf die Suche nach Spendern, die das Projekt finanziell unterstützen wollen. Rund 25.000 US-Dollar sollen zunächst eingesammelt werden, später soll sich das Projekt dann durch eine Lizenzierung der Daten an kommerzielle Nutzer finanzieren. Diese sollen ihre Datenbanken dann dauerhaft mit der MusicBrainz-Datenbank synchronisieren können. Für den nicht kommerziellen Gebrauch sollen die Daten weiterhin zweimal pro Woche in Form von Snapshots kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Gepflegt wird die MusicBrainz-Datenbank von zahlreichen freiwilligen Helfern, die umfangreiche Daten zu einzelnen Titeln erfassen können.

MusicBrainz zählt rund 100.000 registrierte Nutzer und hat etwa 3 Millionen Songs von 151.141 Künstlern und 254.895 Alben in seiner Datenbank erfasst.


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