Abo
  • Services:

Schwingende Fenster: Neue Optik für Linux & Co.

Videovorschau: Neue Generation von X11-Projekten am Horizont

Weltweit arbeiten Open-Source-Entwickler sowie Novell, Red Hat und Sun daran, den X11-Desktop zu modernisieren. Mit Xgl, Luminocity und Enlightenment 17 wird Linux in puncto Grafik-Interface mit anderen kommerziellen Systemen aufschließen und sogar mehr Möglichkeiten der Visualisierung bieten. Golem.de bietet einen Überblick der aktuellen Entwicklungen unter anderem in bewegten Bildern.

Artikel veröffentlicht am ,

Neue Optik für X11
Neue Optik für X11
Mit X.org 6.8 wurde die X-Server-Referenzimplementierung um Pixelformate mit Alpha-Kanal sowie zwei Erweiterungen ergänzt, die es ermöglichen, Programme im nicht sichtbaren Videospeicher darzustellen. Auf diese Bilder können dann beliebige Transformationen angewandt werden, um das für den Nutzer sichtbare Monitorbild zu zeichnen. Dieses als "Compositing" bezeichnete Verfahren erlaubt die bereits von MacOS X bekannten durchsichtigen Fenster und die "Genie-Animationen" beim Verkleinern und Vergrößern der Fenster sowie Exposé - die Darstellung aller offenen Fenster als Minibildchen. Das Zusammenstellen der Fenster sowie die Transformationen übernimmt dabei ein Composition-Manager, der bei KDE 3.4 sowie Gnomes Metacity bereits integriert ist.

Die für die durchsichtigen Operationen nötigen XRender-Funktionen sind bisher jedoch bei kaum einem X11-Treiber hardwarebeschleunigt implementiert. Da die Darstellung so oft mit nur einem Bild pro Sekunde deutlich zu träge wird, finden diese Funktionen noch keinen breiten Einsatz. Lediglich der Binärtreiber von Nvidia sowie experimentelle X-Server, die auf Keith Packards Kdrive-Architektur basieren, bieten hinreichende Beschleunigung. Allerdings gab es für die XRender-Software-Implementierung vor ein paar Tagen einige Modifikationen von Trolltech, welche die sehr langsame Implementierung je nach Anwendungsfall drei- bis achtmal beschleunigen.

Schwingende Fenster: Neue Optik für Linux & Co. 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 35€
  2. 99€
  3. 39€
  4. 64€

redbullimus 15. Dez 2007

Komisch ich dachte, das schöne beim Open Source ist es, das man abgekupfern, verändern...

Ybs 10. Mai 2006

Lächerlich! Mehr kann jemand, der jeden Tag viel mit Grafiksoftware zu tun hat, nich...

Donny's Freund 27. Apr 2005

Von mir gibts noch ne Pockwuschd dazu.

G.o.D 21. Apr 2005

... dass man den mist auf einem unix system nicht hernehmen MUSS, sondern im gegensatz zu...

Seegurke 21. Apr 2005

Ich habe es mal ausprobiert, bin aber irgendwie nicht mit der konfiguration...


Folgen Sie uns
       


Quo vadis, deutsche Spielebranche - Livestream

Wir diskutieren über Richtlinien für gewalthaltige Spiele, Battle-Royale-Trends, Politik in Games und Zuschauerfragen finden ebenfalls ihren Platz.

Quo vadis, deutsche Spielebranche - Livestream Video aufrufen
Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
Noctua NF-A12x25 im Test
Spaltlos lautlos

Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
Ein Test von Marc Sauter

  1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
  2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
  3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


    Leserumfrage: Wie sollen wir Golem.de erweitern?
    Leserumfrage
    Wie sollen wir Golem.de erweitern?

    In unserer ersten Umfrage haben wir erfahren, dass Sie grundlegend mit uns zufrieden sind. Nun möchten wir wissen: Was können wir noch besser machen? Und welche Zusatzangebote wünschen Sie sich?

    1. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
    2. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?
    3. Jahresrückblick 2017 Das Jahr der 20 Jahre

      •  /