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Deutsche Telekom Laboratories in Berlin eröffnet

TU-Berlin und Telekom erforschen Kommunikationstechnologien

Gemeinsam mit Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffneten Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, und der Präsident der Technischen Universität Berlin, Professor Dr. Kurt Kutzler, in Berlin die so genannten T-Laboratories. Im neuen Forschungs- und Entwicklungsinstitut der Deutschen Telekom als An-Institut der TU Berlin sollen Wissenschaftler neue Dienste und Lösungen für die Telekom-Kunden entwickeln.

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"Wir wollen alle Kräfte bündeln und das Beste aus Wissenschaft und Wirtschaft vereinen - genau das ist unsere Motivation für den Aufbau des Forschungs- und Innovationsverbunds zwischen der Technischen Universität Berlin und der Deutschen Telekom." Mit einem systematischen Innovationsmanagement wird die Telekom kontinuierlich an neuen Produkten und Dienstleistungen für die Kunden arbeiten, erläuterte Ricke.

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Wesentlicher Punkt für die Verzahnung von Wissenschaft und Industrie ist ein internationales Wissenschaftsnetzwerk. So werden für jedes Thema Partner - sowohl Forschungseinrichtungen als auch Unternehmen - ausgewählt. Derzeit gibt es zum Beispiel zum Thema "Benutzerschnittstellen" mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) eine Zusammenarbeit, zum Thema "Netzsicherheit" mit der Ben Gurion Universität in Israel und zum Thema "Mobiles Breitband Internet" mit der Stanford Universität in Kalifornien. Weitere Partner sind Microsoft und die Fraunhofer-Gesellschaft.

Mit Industriepartnern wie Sun, Daimler Chrysler, France Télécom und Infineon laufen nach Angaben der Beteiligten derzeit noch Gespräche über gemeinsame Projekte.

Seit der Gründung des Instituts im April 2004 arbeitet im ehemaligen Telefunken-Hochhaus in Berlin ein Wissenschaftlerteam. Insgesamt sollen 75 Arbeitsplätze entstehen, von denen 25 für Telekom-Mitarbeiter und 50 für die Forscher vorgesehen sind. Hier kommen u.a. Wissenschaftler aus den USA, China, Indien, Griechenland und Deutschland in gemeinsamen Projekten zusammen.

Bis zum Jahresende 2005 sollen zudem vier Stiftungsprofessuren der Deutschen Telekom an der TU Berlin eingerichtet werden, die sich mit den zentralen Entwicklungsthemen beschäftigen werden: Sicherheit in der Telekommunikation, Bedienerfreundlichkeit, diensteorientierter Netzbetrieb und Media Technology (Universeller Zugang, Anwendung und Dienste). Übergreifend steht die Breitbandtechnologie im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten, wobei hier auch Themen wie künstliche Intelligenz, Sprachsteuerung und Automation eine Rolle spielen.

Die Führung der T-Laboratories hat eine Doppelspitze übernommen: Peter Möckel, Telekom-Experte für Strategie- und Technologieentwicklung, ist für die organisatorische Gesamtleitung verantwortlich. Prof. Dr. Bernd Girod von der Stanford Universität verantwortet die wissenschaftliche Ausrichtung und Qualität des Institutes. Die T-Laboratories sind integraler Bestandteil des Konzerns und gehören zum Zentralbereich Innovation der Deutschen Telekom. Gleichzeitig können sie als An-Institut - eine privatrechtlich organisierte wissenschaftliche Einrichtung an der TU Berlin - Professoren beschäftigen. Dieses Konzept ermöglicht der Deutschen Telekom, ihren eigenen Forschungsbereich mit wissenschaftlicher Forschung und Lehre zu bündeln.



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