Freie Cluster-Lösung openMosix für Linux 2.6

CVS-Version unterstützt nun neben x86 auch AMD64

OpenMosix für Linux 2.6 ist in großen Teilen neu geschrieben, wesentliche Teile wurden aus dem Kernel- in den User-Space ausgelagert. Dies ermöglichte nicht nur einen AMD64-Port - auch PowerPC-Unterstützung soll folgen.

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OpenMosix ist eine Clusterlösung, die einen Verbund von Rechnern zu einem großen, virtuellen Computer verbindet. Anders als bei expliziten Clusterlösungen, wie beispielsweise Beowulf Cluster, sind bei openMosix nicht spezielle Bibliotheken wie MPI, PVM oder speziell angepasste Programme erforderlich. Der Cluster verhält sich wie ein Mehrprozessor-System, auf dem normale Programme transparent verteilt werden. Dabei werden die Prozesse zwischen den Knoten je nach Auslastung automatisch migriert.

Hervorgegangen ist openMosix aus dem Mosix-Projekt, das anfangs auch frei war. Jedoch wurden kommerzielle Weiterentwicklungen später nicht mehr veröffentlicht, was Moshe Bar dazu bewegte, unter dem Namen openMosix eine GPL-Version der Software weiterzuentwickeln.

Bisher war openMosix nahezu vollständig im Kernel implementiert, was einen größeren Kernelpatch erforderte. Für die Unterstützung des Kernel 2.6 entschied man sich dazu, große Teile neu zu schreiben, viele Bereiche der Architektur wurden dabei in den User-Space ausgelagert. Dies bringt den Autoren zufolge nicht nur eine bessere Portabilität mit sich - auch die Geschwindigkeit soll verbessert worden sein. Mit AMD64 wird nun erstmal neben x86 eine weitere Architektur unterstützt - PowerPC ist in Planung.

Die OpenMosix-Version für den Kernel 2.6 ist momentan nur via CVS verfügbar. [von René Rebe]

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