Mobilcom-Gründer Schmid gegen Unternehmensanwälte

Illegaler Transfer von Millionen von Aktien?

Mobilcom-Gründer Gerhard Schmid wehrt sich verbissen gegen neue Vorwürfe, nach denen er große Summen Geldes am Insolvenzverwalter vorbei ins Ausland geschafft haben soll. Dies sei, so Schmid gegenüber dem Spiegel, ein Versuch, ihn "zu kriminalisieren".

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Schmid habe deshalb bereits Strafanzeige gegen den Mobilcom-Anwalt Volker Hoffmann eingereicht. Auf der Mobilcom-Hauptversammlung in der nächsten Woche will Schmid die "kriminellen Machenschaften" der neuen Mobilcom-Führung gegen ihn anprangern.

Hintergrund für Schmids scharfe Reaktion ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Kiel, bei dem es um den möglicherweise illegalen Transfer von gut 2,8 Millionen Mobilcom-Aktien auf Depots in Liechtenstein geht. Nach Informationen des Spiegel transferierte Schmid das Paket im Oktober 2002 nach Liechtenstein - wenige Wochen bevor er sich vertraglich verpflichtete, seine gesamten Aktien dem damals bei Mobilcom eingesetzten Treuhändler Helmut Thoma zu überschreiben. Am 2. Mai 2003, dem Tag, an dem das Amtsgericht Flensburg das Insolvenzverfahren über Schmids Privatvermögen eröffnete, wurden die Aktien dann weiter verteilt auf bislang unbekannte Liechtensteiner Trusts, bei denen Schmids Ehefrau Sybille Schmid-Sindram als Begünstigte eingetragen ist.

Den Aktientransfer bestreitet Schmid nicht. Allerdings, sagt er, seien die Transaktionen völlig legal. Das Paket mit einem Wert von damals rund 320 Millionen Euro habe er bereits im Jahr 2000 seiner Frau übereignet, weil die im Gegenzug bei der Eheschließung auf den gesetzlich verankerten Zugewinn verzichtet habe. Insofern habe er das Aktienpaket auch nicht angeben müssen.

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