Spielebranche: Der VUD ist tot, es lebe der VUD?
Initiative für gemeinsamen Unterhaltungssoftwareverband
Obwohl die Auflösung des Verbands der Unterhaltungssoftware Deutschland (VUD) e.V. bereits Ende 2004 beschlossen wurde, hat sich nun innerhalb der aktuellen VUD-Mitgliedschaft eine Initiative für einen auch weiterhin breit aufgestellten Unterhaltungssoftwareverband in Deutschland gebildet. Auslöser dafür sei die Tatsache, dass der neu gegründete Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) und die verschiedenen Entwicklerverbände lediglich Interessenvertretungen für bestimmte Marktteilnehmersegmente bieten würden.
Gegenüber Golem.de erklärte ein VUD-Sprecher, dass die BIU bisher nur große Publisher vertrete. "Unter Berücksichtigung der branchenrelevanten Kernthemen wurde daher von den Initiatoren in den letzten Wochen ein Konzeptvorschlag für eine gemeinsame Vertretung aller beteiligten Marktteilnehmer entwickelt", heißt es auf der Website des VUD. Das Konzept soll am 21. April 2005 präsentiert und diskutiert werden.
Dazu die Initiatoren Martina Strack vom spezialisierten Marketing-Unternehmen Selling Points und Wolfram von Eichborn von der PR-Agentur Between Us!: "Die Branche benötigt ein gemeinsames Sprachrohr und liegt im Interesse aller Marktteilnehmer: Wir laden daher alle interessierten Unternehmen herzlich ein und freuen uns auf eine konstruktive Versammlung."
Mehr zur Initiative und der geplanten Versammlung kann vom VUD in Erfahrung gebracht werden.
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