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Deutsche Spieleentwickler fürchten um Finanzierungsquellen

Gegen Bundesfinanzminister Hans Eichel schoss Oehme: "Wenn von Steuerausfällen von 3,5 Milliarden Euro durch Medienfonds gesprochen wird, würde dies ein jährliches Volumen von 7 Milliarden Euro bedeuten. Tatsache ist aber, dass in 2004 schätzungsweise knapp über eine Milliarde umgesetzt worden ist und damit nur etwa 500 Miollionen Euro dem Staat kurzfristig nicht zur Verfügung stehen. Geld, das dem Staat nicht verloren geht, sondern zurückfließt und im Idealfall sogar Steuermehreinnahmen bringt."

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Es sei damit schlicht falsch, immer wieder von einem "Steuersparmodell" zu sprechen und aus "Populismus-Gründen" die Investoren von Medienfonds einer Neiddebatte auszusetzen. Außerdem betrage die Steuer selbst beim Höchststeuersatz derzeit nicht mehr als gut 40 Prozent aus der Beteiligungssumme. Ausschüttungen aus Medienfonds würden voll versteuert und mit schätzungsweise über 200 Millionen Euro sei 2004 auch die finanzielle Grundlage für zehntausende von Stellen im Film- und Finanzdienstleistungsgewerbe geschaffen worden. "Und diese Menschen haben Steuern bezahlt und Abgaben abgeführt wie jeder andere Arbeitnehmer oder Arbeitgeber in Deutschland auch", betonte Oehme und reagierte damit auf die Pläne der Bundesregierung und Opposition, Medienfonds nicht mehr als Steuerschlupfloch zulassen zu wollen.

Eine Abschaffung der Medienfonds käme laut Oehme zudem einem endgültigen Todesstoß eines sich gerade erst erholenden Filmstandortes Deutschland gleich. Denn der beginnenden konstruktiven Zusammenarbeit zwischen deutschen Filmschaffenden und deutschen Filminvestoren würde durch gesetzliche Änderungen so die Grundlage für eine größere Bedeutung von Filmen aus Deutschland auf dem Weltmarkt entzogen. Gerade durch die Medienfonds würde zudem der Branche endlich ein wirtschaftliches Haushalten beigebracht.

Seitens der Bundesregierung hieß es bereits 2003, dass man vor allem deutsche Produktionen stützen wolle und dies nur im Wege einer Gesetzesänderung möglich sei. Die Regierung sehe in der Schaffung steuerrechtlicher Sondertatbestände und Ausnahmevorschriften jedoch kein geeignetes Mittel der Filmförderung. Dies widerspräche dem Ziel, Subventionen und steuerrechtliche Ausnahmevorschriften abzuschaffen.

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Blindside 18. Apr 2005

Welche denn?

nf1n1ty 17. Apr 2005

Ich danke für die Aufklärung ^^

asdasdasdasdasd... 16. Apr 2005

Ok, spellforce 3. Quartal 2003 erschienen. Bei einer durchschnittlichen Entwicklungszeit...

kermit 15. Apr 2005

Wenn es gut läuft, dann ist es klar der Erfolg von ganz tollen Entwicklern und natürlich...

tachauch 15. Apr 2005

Der Staat erhebt weniger/keine Steuern auf Erträge die aus bestimmten kulturellen...


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