• IT-Karriere:
  • Services:

Bundestag will Kundenschutz bei Telefondiensten stärken

VATM: Gesetzgeber muss Weichen für einen effizienteren Verbraucherschutz stellen

Der Entwurf für eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes geht in die parlamentarischen Beratungen. Mit der ersten Lesung des Telekommunikationsänderungsgesetzes am 15. April 2005 wird der Gesetzgeber über die Neuregelung des Kundenschutzes beraten. In den kommenden Monaten wird sich entscheiden, ob sich bei den Regelungen - etwa beim Angebot und Vertragsabschluss von Premium SMS, Preisansagen von TK-Diensten oder zur Kostenkontrolle - etwas tun wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Durch Beschränkung bzw. Verbot falscher Absenderkennungen soll missbräuchlichen Lockanrufen und -SMS Einhalt geboten werden. Verbindliche Vorgaben für Preisangaben, die in der Werbung noch deutlicher als bisher gekennzeichnet sein müssen, sind ebenfalls im Gespräch. "Auch Preisansagen bei höherpreisigen Diensten - etwa am Ende des Gesprächs bzw. der Ansage der beim Televoting häufig eingesetzten 0137er-Nummern oder bei der Weitervermittlung von Auskunftsdiensten - tragen zu einer noch umfassenderen Verbraucherinformation bei", erläuterte Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM, die Grundposition des Lobbyverbandes. Bei Abo-Diensten könne das bereits praktizierte Hand-Shake-Verfahren in Form einer zusätzlichen Bestätigungs-SMS die Transparenz über Vertragspartner und -abschluss fördern. Grützner warnt allerdings vor der geforderten Ausweitung des Hand-Shake-Verfahrens auf normale SMS-Dienste, z.B. für Fahrkarten, Kinokarten oder Parkgebühren per Handy: "Dies würde die Entwicklung innovativer Dienste ohne Missbrauchspotenzial von vornherein beschränken."

Stellenmarkt
  1. Garmin Würzburg GmbH, Würzburg
  2. Kromberg & Schubert Automotive GmbH & Co. KG, Abensberg bei Regensburg

Ein Teil des Gesetzentwurfes führe nach Ansicht des Verbandes außerdem zu einem völligen Ausufern bürokratischer Detailregelungen. "Statt die großen notwendigen Wirtschaftsreformen in Deutschland endlich anzupacken, kümmern wir uns mit deutscher Gründlichkeit um vermeintliche Verbraucherschutzfragen wie etwa die gesetzliche Zwangspreisansage vor Call-by-Call-Gesprächen bei Preisen von rund 1,5 Cent pro Minute. Dabei hat der Kunde doch heute schon die Möglichkeit, genau diejenigen Anbieter im Markt auszuwählen, die auch ohne gesetzgeberischen Zwang ihren Kunden Preisansagen anbieten", meint Jürgen Grützner.

Es gibt allerdings Fälle zu beobachten, bei denen By-Call-Anbieter von einem auf den anderen Tag die Preise verändern und so eben für den Verbraucher die Kostenkontrolle bei fehlenden Ansagetexten abhanden kommt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

core2 19. Apr 2005

Die Politiker und deren sog. Berater sind wohl nicht so auf der Höhe der Zeit: ...Es gibt...


Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Valhalla angespielt

Im Video zeigt Golem.de selbst aufgenommenes Gameplay aus Assassin's Creed Valhalla. In dem Actionspiel treten die Spieler als Wikinger in England an.

Assassin's Creed Valhalla angespielt Video aufrufen
Logistik: Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte
Logistik
Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte

Ein Kölner Unternehmen will eine neue Elbunterquerung bauen, die nur für autonom fahrende Transporter gedacht ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Intelligente Verkehrssysteme Wenn Autos an leeren Kreuzungen warten müssen
  2. Verkehr Akkuzüge sind günstiger als Brennstoffzellenzüge
  3. Hochgeschwindigkeitszug JR Central stellt neuen Shinkansen in Dienst

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck


    SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
    SSD vs. HDD
    Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

    SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
    Ein Praxistest von Oliver Nickel

    1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

      •  /