AMD sieht rot
Im ersten Quartal 2005 erzielte AMD einen Umsatz von 1,227 Milliarden US-Dollar, ein Minus von einem Prozent gegenüber 1,236 Milliarden US-Dollar Umsatz im ersten Quartal 2004. Statt eines Gewinns von 45 Millionen US-Dollar im ersten Quartal des Vorjahres verbuchte AMD nun einen Verlust von 46 Millionen US-Dollar.
Und das, obwohl das Prozessorgeschäft für AMD gut läuft und das Unternehmen hier neue Rekorde vermelden kann. So legte AMD in diesem Bereich um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu und erzielte einen Umsatz von 750 Millionen US-Dollar sowie einen Gewinn von 92 Millionen US-Dollar. Das Absatz der AMD64-Chips legte sogar im Vergleich zum vorhergehenden Quartal um 30 Prozent zu und macht nun 63 Prozent der Verkäufe aus.
Hier plant AMD nun eine Umstrukturierung, das gesamte Geschäft mit Mikro-Prozessoren soll künftig im "Microprocessor Solutions Sector" (MSS) zusammengefasst werden. So will AMD eine bessere Kundenorientierung erreichen. An der Spitze der neuen Division soll Dirk Meyer stehen, bisher Vize-Präsident der Computation Products Group (CPG). Er soll nun als COO des Microprocessor Solutions Sector agieren und alle finanziellen und technischen Fragen verantworten.
Im der "Memory Group" ging der Umsatz um 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 447 Millionen US-Dollar zurück. Dennoch kündigte AMD an, das Joint Venture Spansion, an dem AMD und Fujitsu beteiligt sind, an die Börse bringen zu wollen.
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