Jugendschutz.net erreicht Aus für kanadische Neonazi-Website
Um auch gegen rassistische, antisemitische und rechtsextreme Internetangebote aus dem Ausland vorgehen zu können, hat jugendschutz.net vor zwei Jahren das Internationale Netzwerk gegen Rassismus im Internet(öffnet im neuen Fenster) (INACH) gegründet. INACH umfasst inzwischen Initiativen aus 13 Staaten. Durch die internationale Koordination gelingt es nach Betreiberangaben zunehmend, auch länderübergreifende Webangebote zu schließen.
"Die Schließung dieser Website zeigt erneut, dass rechtsextremer Internetpropaganda auch im scheinbar sicheren Ausland die Basis entzogen werden kann", erklärte Peter Ruhenstroth-Bauer, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Jugendschutz.net wurde 1997 als gemeinsame Einrichtung von den Jugendministern der Länder gegründet und ist an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden. Jugendschutz.net wird seit 2002 im Rahmen von "entimon" als Teil des Aktionsprogramms "Jugend für Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. In den vergangenen Jahren hat jugendschutz.net die Schließung von mehr als 500 rechtsextremen Webangeboten im In- und Ausland erreicht.
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