Bericht: ATI plant Notebook-Treiber für jedermann

Spezifische Treiber vom Notebook-Hersteller nicht mehr nötig

Einem Bericht des Inquirer zufolge plant ATI demnächst Treiber für seine in Notebooks verbauten Grafikchips für jedermann zum Download anzubieten. Damit wären die Anwender nicht mehr von der Gnade der Notebook-Hersteller oder von inoffiziellen, umgebastelten Treibern abhängig.

Artikel veröffentlicht am ,

Bisher bieten sowohl ATI wie Nvidia selbst keine Treiber für Notebooks an. Wer auf den Webseiten der Hersteller danach sucht, erhält den Hinweis, beim Notebook-Lieferanten nachzufragen. Dafür gibt es zum Teil gute Gründe. So verbauen die Notebook-Hersteller zum Teil Speicherchips mit unterschiedlichen Timings, die auf dem Mainboard oder auch einem Grafikmodul sitzen können. Per Software ist es dann sehr schwierig, die richtigen Timings festzustellen.

Stellenmarkt
  1. Sachbearbeiter*in für die Fachverfahrensbetreuung (Key-User)
    Landeshauptstadt Kiel, Kiel
  2. Referat Organisationsmanagement, Abteilung Informations- und Kommunikationstechnik
    Stadtverwaltung Kaiserslautern, Kaiserslautern
Detailsuche

ATI wagt einem Bericht des Inquirer zufolge nun einen Vorstoß. Demnach sollen bereits erste Betas eines "mobile Catalyst"-Treibers existieren. Die Software soll zwar in der Version den Desktop-Catalysts hinterherhinken, von ATI aber regelmässig aktualisiert werden. Anscheinend plant ATI hier also eine regelmässige Versorgung mit Treibern, wenn auch dem Bericht zufolge bisher nur für Windows XP.

Die deutsche ATI-Niederlassung wollte gegenüber Golem.de den Bericht des Inquirer nicht bestätigen, aber auch nicht dementieren. Sinnvoll erscheint ein solches Vorgehen aber allemal, selbst wenn ATI die Funktionsfähigkeit möglicherweise auch nur für eine bestimmte Reihe von Notebooks garantieren will. Gut möglich auch, daß ATI hier zunächst an die MXM-Module denkt, bei denen ein Identifizierung der Hardware per Software ausdrücklich vorgesehen ist.

Nvidia hat derzeit keine derartigen Pläne für einen Universal-Treiber, dürfte aber bald nachziehen, falls ATI sein neues Treiberprogramm wirklich auflegt. Derweil können bei den Notebook-Grafiktreibern im Stich gelassene nur auf modifizierte Treiber - wie etwa die Omega Drivers - setzen, die meist unmittelbar nach den offiziellen Desktop-Treiberpaketen erscheinen und um Notebook-Grafikchip-Unterstützung erweitert wurden. [von Nico Ernst]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Alternativ... 16. Mai 2007

DANN SCHREIB ES. dann muss ich nicht in 2 jahre alten freds suchen, ob sich nicht jemand...

Bolek 26. Mai 2005

ich kann von dem ftp nichts downloaden ... hab den gleichen nb und das problem das bei...

Santa 13. Apr 2005

Außer man hat ein schönes Linux und möchte trotzdem gerne was vom Hersteller haben.

André Gregor 13. Apr 2005

http://www.laptopvideo2go.com Funktionieren bei mir mit 'nem Geforce FX5200 Go ohne...

NeonGenesisEv 12. Apr 2005

Sucht einfach nach DhModTool. Damit kann man die Desktop-Catalyst-Treiber für Mobility...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Datenleck
Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt

In einer ungeschützten Datenbank fanden sich die Daten der Thailand-Reisenden aus den letzten zehn Jahren - inklusive Reisepassnummern.

Datenleck: Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt
Artikel
  1. Laserbeamer: Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro
    Laserbeamer
    Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro

    Der Fengmi R1 kann aus der Nähe Bilder von 50 bis 200 Zoll aufspannen und kostet relativ wenig. Dafür macht er bei der Auflösung Abstriche.

  2. Unter 100 MBit/s: Bundesland fürchtet Graue-Flecken-Förderung zu verpassen
    Unter 100 MBit/s
    Bundesland fürchtet Graue-Flecken-Förderung zu verpassen

    Sachsen will mehr FTTH, gerade für ländliche Regionen. Doch der Wirtschaftsminister befürchtet, dass andere Bundesländer schneller sind.

  3. WLAN und 6 GHz: Was bringt Wi-Fi 6E?
    WLAN und 6 GHz
    Was bringt Wi-Fi 6E?

    Der Standard Wi-Fi 6E erweitert WLAN das erste Mal seit Jahren um ein neues Frequenzband. Das hat viele Vorteile und ein paar Nachteile.
    Von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PS5 bei Amazon zu gewinnen • Gaming-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) [Werbung]
    •  /