Debian - größere Änderungen durch neuen Projektleiter?

Branden Robinson zum neuen Debian-Projektleiter gewählt

Bei Debian könnten nach der Wahl des Debian-Projektleiters größerer Änderungen anstehen. Zum neuen Debian-Projektleiter (DPL) wurde Branden Robinson gewählt, der zusammen mit einigen anderen Debian-Entwicklern das "Project Scud" bildet, das ein Team an die Spitze des Debian-Projekts stellen will.

Artikel veröffentlicht am ,

Robinson selbst kümmert sich bei Debian vor allem allem um die XFree86-Pakete und gehört seit rund sieben Jahren zum Projekt. Zusammen mit Jeroen van Wolffelaar, Andreas Schuldei, Enrico Zini, Steve Langasek und Bdale Garbee will Robinson die Arbeit in der Führung des Projekts auf mehrere Schultern verteilen. Als gewählter DPL behält er dennoch das letzte Wort. Durch diesen Team-basierten Ansatz hoffen die Entwickler einige seit langem existierende Probleme von Debian zu lösen.

Stellenmarkt
  1. Service Delivery Manager Umsetzung Onlinezugangsgesetz OZG (w/m/d)
    HanseVision GmbH, Hamburg
  2. Data Manager (m/w/d)
    Hays AG, München
Detailsuche

Robinson tritt vor allem für mehr Transparenz ein, was die Abläufe im Projekt angeht. Er kandidierte seit 2001 bei jeder Wahl zum Debian-Projektleiter, war aber jetzt erstmals erfolgreich. Er tritt auch für eine stärkere Beachtung der Debian-Verfassung ein.

Derweil bekommt Debian zunehmend Konkurrenz aus dem eigenen Lager. So erfreut sich beispielsweise Ubuntu, das jetzt in der Version 5.04 erschien, zunehmender Beliebtheit. Zwar basiert Ubuntu selbst auf Debian, bringt aber aktuellere Pakete mit, viele davon sind aber inkompatibel zu dem kommenden Debian Sarge, warnt Debian-Gründer Ian Murdock gegenüber internetnews.com. Er fürchtet durch solche Entwicklungen einen Kompatibilitäts-Alptraum.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
"Macht mich einfach wahnsinnig"
Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
Artikel
  1. Nancy Faeser: Der wandelnde Fallrückzieher
    Nancy Faeser
    Der wandelnde Fallrückzieher

    Angeblich ist Nancy Faeser Bundesinnenministerin geworden, um sich für den hessischen Landtagswahlkampf zu profilieren. Das merkt man leider.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

  2. Unikate: Deutsche Post verkauft eine Milliarde Matrixcode-Briefmarken
    Unikate
    Deutsche Post verkauft eine Milliarde Matrixcode-Briefmarken

    Die Deutsche Post begann im Februar 2021, Briefmarken mit Matrixcode zu verkaufen. Nun wurden bereits eine Milliarde Stück verkauft.

  3. Agile Softwareentwicklung: Einfach mal so drauflos programmiert?
    Agile Softwareentwicklung
    Einfach mal so drauflos programmiert?

    Ohne Scrum wäre das nicht passiert, heißt es oft, wenn etwas schiefgeht. Dabei ist es umgekehrt: Ohne agiles Arbeiten geht es nicht mehr. Doch es gibt drei fundamentale Missverständnisse.
    Von Frank Heckel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X bestellbar • Samsung schenkt 19% MwSt. • MindStar (u. a. AMD Ryzen 9 5950X 488€) • Cyber Week: Jetzt alle Deals freigeschaltet • LG OLED TV 77" 62% günstiger: 1.749€ • Bis zu 35% auf MSI • Alternate (u. a. AKRacing Core EX SE Gaming-Stuhl 169€) [Werbung]
    •  /