Dragonfly BSD 1.2 erschienen

Neue Version mit threaded TCP-Stack

Das auf FreeBSD 4.x basierende Betriebssystem DragonFly ist jetzt in der Version 1.2 erschienen. DragonFly soll eine Alternative zur FreeBSD-5-Serie darstellen und verspricht langfristig höhere Stabilität, mehr Robustheit und einfachere Fehlersuche. Die neue Version soll deutliche Fortschritte in Bezug auf die Kernel-Infrastruktur gemacht haben.

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DragonFly läuft noch immer unter dem "Big Giant Lock", die soll sich aber ab dem kommenden Release ändern. Die aktuelle Version bringt dafür Fortschritte im Netzwerk-Subsystem, das nun mit einem threaded TCP-Stack aufwartet und zudem das SACK-Protokoll unterstützt. Zudem hat man zahlreiche kleine Verbesserungen zur Leistungssteigerung angebracht, insbesondere in Bezug auf GBit-Ethernet.

Der Name-Cache wurde komplett neu geschrieben und soll nun produktionsreif sein. Er soll vor allem künftige Arbeiten am Dateisystem vereinfachen, denn Dragonfly soll zu einem Cluster-fähigen Betriebssystem ausgebaut werden.

Die jetzt veröffentlicht Version 1.2 nutzt dabei den GCC 2.95.x als Standard-Compiler, unterstützt aber auch GCC 3.4.x. Künftig soll aber auf GCC 2.95.x keine Rücksicht mehr genommen werden.

Die neue Version 1.2 soll zudem deutlich stabiler sein als das Release 1.0A, fanden doch zahlreiche Bugfixes und kleine Verbesserungen Einzug. Die Software kann ab sofort unter dragonflybsd.org heruntergeladen werden.

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