Open Source Initiative ändert Lizenzregeln
Nicht Fehlschläge, sondern die großen Erfolge seien heute die größte Herausforderung für Open Source, resümiert die OSI rund sieben Jahren nach ihrer Gründung. Das Problem der hohen Zahl an unterschiedlichen Open-Source-Lizenzen lasse sich aber handhaben.
Um dieses Problem anzugehen, legte die OSI nun strengere Regeln für die Zertifizierung von Open-Source-Lizenzen fest und folgt dabei im Großen und Ganzen den Vorschlägen des ehemalige OSI-Präsident Russ Nelson. Künftig müssen zertifizierte Lizenzen drei neue Kriterien erfüllen: Sie dürfen andere Lizenzen nicht duplizieren, sie müssen klar und verständlich formuliert sowie wieder verwendbar sein.
Zudem soll eine dreiteilige Klassifizierung eingeführt werden. So sollen bei den Lizenzen künftig bevorzugte, zertifizierte und veraltete Lizenzen unterschieden werden. Asymmetrische Unternehmens-Lizenzen, wie sie einst mit Mozilla eingeführt wurden, betrachtet man als gescheitertes Experiment. Die künftigen Regelungen werden diese nicht mehr berücksichtigen.
Mit diesen neuen Regeln will die OSI Hürden für die Wiederverwendbarkeit von Code abbauen. Die detaillierte Stellungnahme der OSI findet sich unter opensource.org(öffnet im neuen Fenster) .



