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Deutsch-Russische IT-Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Strategischen Partnerschaft bei Bildung, Forschung und Innovation

Im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem Präsidenten der Russischen Föderation, Vladimir Putin, haben Staatssekretär Dr. Bernd Pfaffenbach und der Minister für Informationstechnologien und Kommunikation, Leonid Reiman, am 11. April 2005 auf der Hannover Messe eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und dem Ministerium für Informationstechnologien und Kommunikation der Russischen Föderation unterzeichnet.

"Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Baustein für die deutsch-russische Wirtschaftskooperation im Bereich der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. In Deutschland und Russland gibt es auf diesem Gebiet eine große Entwicklungsdynamik, die durch die Kooperation zum Vorteil beider Länder wirkungsvoll verstärkt werden kann", kommentiert Staatssekretär Pfaffenbach.

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Die Vereinbarung soll der verstärkten Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien zwischen den beiden Staaten dienen. Dabei soll es zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch bei der Gestaltung und Durchführung der staatlichen Politik kommen, der insbesondere die Förderung der Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Technologien und Anwendungen für den elektronischen Geschäftsverkehr und mobile Multimedia-Dienste zum Ziel hat.

Im Rahmen des BMWA-Projekts MEDIA@Komm sollen dabei sogenannten "eCity"- Partnerschaften initiiert und gefördert werden. Die Regionen Nürnberg und Moskau sowie Bremen und Kaliningrad sollen hier eine Vorreiterfunktion übernehmen: Sie wollen die Zusammenarbeit bei E-Government als Initialzündung für eine breit angelegte Wirtschaftskooperation nutzen, die insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen neue und wie es heißt "außenwirtschaftliche Chancen" eröffnen.

Die Kooperationsvereinbarung ist Teil einer strategischen Partnerschaft im Bereich der Bildung, Forschung und Innovation zwischen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik. Insbesondere in den Nano-, Bio-, Mikro- und optischen Technologien sowie der Raumfahrt, der Umwelt-, Meeres- und Polarforschung werden die beiden Staaten sollen dabei eng kooperieren.

Unter anderem seien gemeinsame Forschungsinstitute und Labore geplant, wie etwa ein Zentrum für Laserforschung, das noch in diesem Jahr in Russland eröffnet werden soll. Zudem werde Russland Partner internationaler Großprojekte wie dem Freie-Elektronen-Laser beim DESY in Hamburg und der Beschleunigeranlage für die Hadronen- und Kernphysik der GSI in Darmstadt sein. Darüber hinaus seien Erweiterungen bei der Nachwuchsförderung und Weiterbildung angestrebt.


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wurz25 12. Apr 2005

Naja malwieder ein Alleingang und das bei den USA´schen Exportbeschränkungen.



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