CHAOS verbindet Büro-PCs zum Linux-Cluster

Linux-Distribution verwandelt Desktop-PCs in openMosix-Nodes

Der australische Sicherheits-Spezialist Pure Hacking will die sehr schlanke Linux-Version namens CHAOS, mit der sich in kurzer Zeit nicht genutzte Büro-Rechner zu einem Linux-Cluster verbinden lassen, zu einem kommerziellen Produkt ausbauen. CHAOS verwandelt PCs in openMosix-Nodes und bringt dabei nur rund 6 MByte auf die Waage.

Artikel veröffentlicht am ,

Die kleine Linux-Distribution lässt sich direkt booten und verwandelt einen entsprechenden Rechner in einen openMosix-Knoten, ohne dabei die Festplatte anzutasten. Einmal gebootet läuft CHAOS komplett aus dem Speicher, d.h. die Boot-CD kann entfernt und auf einem anderen Rechner genutzt werden. Aber auch eine Verteilung über PXE ist möglich.

Die von Moshe Bar entwickelte Kernel-Erweiterung openMosix erlaubt es, zahlreiche Linux-Systeme zu einem SSI-Cluster (Single System Image) zusammen zu fassen. CHAOS nutzt nun diese Erweiterung, um normale Desktop-PCs kurzfristig in Cluster-Nodes umzuwandeln, so dass ein einzelnes großes System entsteht. Spezielle Software ist auf dieses Art und Weise nicht notwendig, um von dieser Cluster-Architektur zu profitieren.

Eine erste Version von CHAOS unter der Regie von Pure Hacking soll mit der Version 1.6 in Kürze erscheinen; aktuell liegt CHAOS in der Version 1.5 vor. Die kommende Ausgabe soll im Vergleich zu früheren Versionen eine höhere Qualität bieten und besser dokumentiert sein. Das Unternehmen will die Open-Source-Software zu einem kommerziellen Werkzeug ausbauen.

Dabei unterstützt CHAOS spezielle Cluster-Distributionen wie ClusterKnoppix oder Quantian, die so zur Steuerung des CHAOS-Clusters genutzt werden können, bieten sie doch einen erheblich größeren Funktionsumfang als das kärglich ausgestattete CHAOS.

CHAOS 1.5 kann unter itsecurity.mq.edu.au/chaos heruntergeladen werden, künftige Versionen sollen unter purehacking.com/chaos zum Download bereit stehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsverbot
Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox

Huawei hat gerichtlich ein gültiges Verkaufsverbot von Fritzboxen mit Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 durchgesetzt. Es geht um Huaweis Patente für den Standard.

Verkaufsverbot: Huawei will 50-Cent-Lizenzgebühr pro AVM-Fritzbox
Artikel
  1. Elektro-SUV: Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer
    Elektro-SUV
    Porsche macht den Macan deutlich aerodynamischer

    Der vollelektrische Porsche Macan soll "in Kürze" in die Produktion gehen. Dazu hat der Sportwagenhersteller neue Details zu dem SUV genannt.

  2. The Lost Crown im Test: Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller
    The Lost Crown im Test
    Prince of Persia als super spaßiger Sidescroller

    Kein Prinz als Held, aber sonst königlich: Prince of Persia - The Lost Crown entpuppt sich im Test als rundherum gut gemachtes Abenteuer.
    Von Peter Steinlechner

  3. Future Racing Cable: Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s
    Future Racing Cable
    Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s

    Auf Indiegogo verspricht der Hersteller, dass kein anderes USB-Kabel mehr gebraucht wird. Schließlich sei das Future Racing Cable vielseitig.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • MindStar: Gigabyte RTX 4070 Ti 819€ • Google -47% • Steelseries -64% • Corsair -39% • Bose -36% • 3 Spiele für 49€ • Gigabyte 27" QHD 240 Hz 399€ • EA-Spiele -66% [Werbung]
    •  /