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Berliner PC-Händler Sellcom prellt Kunden

Seine Hardware bot der Händler nicht nur in den Geschäften, sondern auch online an. Auf der mittlerweile blanken Sellcom-Website hieß es am 23. März noch, dass in 14 Tagen insgesamt schon 3000 LCDs verkauft worden seien, man aber am 2. April 2005 - anlässlich der geplatzten Neueröffnung einer vierten Filiale in den Spandauer Arkaden - 4000 weitere Geräte anbieten können würde. Wer ein Gerät wollte, musste reservieren und eine Anzahlung von 100,- Euro oder mehr leisten - und dies haben dem Tagesspiegel-Bericht zu Folge schätzungsweise 850 bis 900 Kunden getan, die ihre Ware nie bekommen haben.

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Das Geld werden sie - und vermutlich auch die Lieferanten - wohl nicht wiedersehen: Am 4. April 2005 soll laut eines Tagesspiegel-Berichts vom 7. April 2005 ein Anwalt die Sellcom GmbH zur Insolvenz angemeldet haben, was allerdings bisher nicht in den entsprechenden Datenbanken zu finden ist. Die Geschäftsführung soll mit der Firmenkasse über alle Berge sein.

Nun ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdachtes gegen den Geschäftsführer und dessen zum 18. März 2005 laut Handelsregister ausgestiegenen Partner. Die beiden 25 und 27 Jahre alten Männer gelten als verschwunden. Der 27-Jährige soll seinen Kompagnon geprellt und mit 750.000 Euro aus der der Firmenkasse in Richtung Naher Osten durchgebrannt sein, der Kompagnon sei gefolgt um ihn zurück zu holen. Der 27-Jährige ist aber laut Tagesspiegel-Informationen mittlerweile weitergereist, vermutlich nach Kanada, während der 25-Jährige in Israel weilen soll.

Beim Landeskriminalamt sollen sich derweil die Anzeigen der betrogenen Kunden anhäufen und der bisher bekannte Schaden auf über 100.000 Euro gewachsen sein. In Anbetracht der Kassensumme dürfte der Schaden aber noch deutlich höher liegen.

Mittlerweile ist die Staatsanwaltschaft Berlin für den Fall zuständig, konnte aber bisher gegenüber Golem.de nur bestätigen, dass bei der Polizei bisher rund 900 Anzeigen eingegangen sind. Auch bei der Staatsanwaltschaft ging schon direkt eine Anzeige gegen Sellcom ein, ein Verfahren ist bereits eingeleitet. Zu etwaigen Schadenssummen hielt man sich bedeckt, die vom Tagesspiegel genannten Zahlen wollte man gegenüber Golem.de weder bestätigen noch dementieren.

 Berliner PC-Händler Sellcom prellt Kunden

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yaniv... 30. Nov 2005

du mnyak 10. Nov 2005

oder die ganoven aus israel. mosad ist der kleine marokaner aus israel. am ende werden...

Mossad 20. Okt 2005

Hallo liebe Leute! Ich moechte darauf hinweisen das Arik Grinbaum der groesste betrueger...

arik77 25. Sep 2005

..das plan... am 1.1.2005 war selcom pleite. 2.am...

arik 26. Apr 2005

sehr geehrte getroffene kunden ich kann nicht verstehn dass leute gibt mit einer...



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