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Spieletest: Nibiru - Neues Adventure der Black-Mirror-Macher

Nibiru (PC)
Nibiru (PC)
Nibiru richtet sich klar an Adventure-Einsteiger: Die meist logischen Puzzles sind relativ einfach, das Sortieren und Neuanordnen von Symbolen, Schieberätsel oder Weitergeben von Objekten an bestimmte Personen lässt einen kaum länger an einer Stelle hängen bleiben. Eben das sorgt allerdings auch dafür, dass Nibiru ein recht kurzes Vergnügen ist - viel mehr als zwölf Stunden werden nicht benötigt, um dem Geheimnis des zwölften Planeten auf die Spur zu kommen.

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Nibiru (PC)
Nibiru (PC)
Atmosphärisch ist Nibiru leider nicht so gut gelungen wie Black Mirror: Die grundsätzliche Story überzeugt zwar, im Spielverlauf gibt es aber zahlreiche Längen, die keine richtige Spannung aufkommen lassen wollen und den eigentlich bestehenden Zeitdruck kaum vermitteln. Zudem bleiben die Charaktere merkwürdig blass - eine gerade bei Adventures wichtige Identifikation mit der Hauptfigur oder zumindest große Sympathie will sich einfach nicht einstellen, da man schlicht zu wenig erfährt.

Da hilft auch die einmal mehr von dtp gewohnte gute Synchronisation nicht weiter. Es reicht eben nicht, dass Matthias Hinze - in vielen Spielfilmen die deutsche Stimme von US-Schauspieler Matt Damon - dem Helden seine Stimme leiht, um aus einer wenig spannenden Figur einen echten Helden zu machen. Überhaupt sind die Dialoge meist recht kurz, ausufernde Gespräche gibt es kaum - was einige freuen, Anhänger komplexer Geschichten aber eher stören dürfte.

Nibiru (PC)
Nibiru (PC)
Die Hintergründe in einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln sind - wie bereits angesprochen - sehr hübsch anzusehen, die Animationen der 3D-Charaktere hingegen wirken stellenweise recht ungelenk und hölzern. Angesichts der Zeit, die die Entwickler zwischen Black Mirror und Nibiru hatten, wäre da doch etwas mehr zu erwarten gewesen.

Nibiru ist für PC bereits im Handel erhältlich. Der Preis liegt bei knapp 40,- Euro, die USK hat den Titel ab 12 Jahren freigegeben.

Fazit:
Wer eine deutliche Steigerung gegenüber dem gelungenen Black Mirror erwartet hatte, sieht sich leider getäuscht: Nibiru ist kein neues Meisterstück der tschechischen Entwickler Unknown Identity geworden, sondern im Gegenteil in vielen Belangen deutlich schwächer. Über die hölzernen Animationen lässt sich hinwegsehen, die Längen in der Story, die teils etwas zu typischen Rätsel und der blass agierende Haupt-Charakter enttäuschen allerdings schon etwas. Mehr als ein solides Abenteuer, um die Wartezeit auf kommende potenzielle Highlights wie Runaway 2 zu überbrücken, ist das ganze leider nicht.

 Spieletest: Nibiru - Neues Adventure der Black-Mirror-Macher
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<Sparkplug> 11. Apr 2005

du meinst sowas wie das orginale dragon lair oder space ace? das fand ich genial!

ck (Golem.de) 11. Apr 2005

Hehe, hier gehts um Mythisches und Sagen, darin wurden Mond und Sonne offenbar...


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