BitKeeper nicht mehr kostenlos
BitMover konzentriert sich auf kommerzielle Variante
BitMover will sich bei der Entwicklung seiner Code-Management-Software BitKeeper künftig nur noch auf deren kommerzielle Version konzentrieren. Die Software wird unter anderem bei der Entwicklung des Linux-Kernel eingesetzt.
Die Zahl der Kunden, die BitKeeper für kommerzielle Projekte einsetzen, habe explosiv zugenommen, kommentiert BitMover-Vertriebsleiter Bob Burres. Mittlerweile zähle man mehr Kunden, die die Software kommerziell einsetzen, als solche, die BitKeeper für Open-Source-Projekte nutzen.
Viele neue Funktionen sollen in die kommenden Versionen der kommerziellen BitKeeper-Variante einfließen, dazu zählt unter anderem die Integration mit wichtigen IDEs wie Eclipse, überarbeitete GUI-Werkzeuge für Windows, ein Datenbank-System für Peer-Reviews, Branch-übergreifendes Cherry-Picking, bessere Skalierbarkeit und besseres Binary-Management.
Die bisher kostenlose Version von BitKeeper wurde im Hinblick auf diesen Schritt schon durch einen eingeschränkten Open-Source-Client ersetzt, der nur minimalste Funktionen bietet. Wer andere Funktionen benötigt, soll die kostenpflichtige Variante erwerben, so BitMover. Um es sich mit Open-Source-Entwicklern aber nicht gänzlich zu verscherzen, will BitMover zumindest große Projekte wie den Linux-Kernel weiterhin unter www.bkbits.net hosten und auch ein CVS-Export anbieten. Bereits als Linus Torvalds die Linux-Entwicklung auf BitKeeper umstellte, gab es zum Teil heftige Kritik, da es sich um eine proprietäre Technik handelt.
Beide Seiten hätten in den vergangenen Jahren von der Zusammenarbeit profitiert, kommentiert BitMover-Chef Larry McVoy. Seiner Ansicht nach hat sich die Entwicklungsgeschwindigkeit der Linux-Entwickler allein durch BitKeeper verdoppelt.
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Wäre die Lizenz so wie die von BitKeeper, dann dürfte man als Benutzer des kostenlosen...
dann wird's erst richtig interessant ;-)
Dann eben SVK. Raim
popel schluck!