Nvidia stellt NForce-SLI-Chipsatz für Pentium4 offiziell vor

Zwei DDR2-Speicherkanäle und aufwändiges RAID

Der Eiertanz ist beendet: Die "Nvidia nForce 4 SLI (Intel Edition)" ist jetzt lieferbar. Der Chipsatz kann wie sein Pendant für AMDs Athlon-Chips nun auch einen Pentium 4 mit zwei Grafikkarten in SLI-Konfiguration zusammenschalten und soll über einen besonders schnellen Speichercontroller verfügen.

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Rund einen Monat zog sich die Vorstellung des neuen Nvidia-Produkts hin. Anfang März zeigte Nvidia den Chipsatz zunächst im Rahmen des IDF, und auf der CeBIT waren dann bereits etliche Mainboards an den Ständen der taiwanischen Hersteller zu sehen.

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Nforce 4 für Intel-CPUs
Nforce 4 für Intel-CPUs
Nun, am 5. April 2005, findet der offizielle Marktstart statt. An den Funktionen hat sich natürlich in den vergangenen vier Wochen nichts geändert: Der NForce4 für Intel-Prozessoren ist ein zweiteiliger Chipsatz aus Northbridge (SPP) und Southbridge (MCP), die und das ist ein Novum bei Intel-Lösungen, über den von AMD favorisierten Bus HyperTransport verbunden sind.

Der "System Platform Processor" (SPP) verfügt über zwanzig PCI-Express-Lanes, die sich auf den meisten Boards wohl auf zwei x8-Slots, einen x1-Slot und zwei herkömmliche PCI-Stecklplätze verteilen werden. Der Speichercontroller arbeitet mit zwei unabhängigen DDR2-Kanälen, bei denen Nvidia auch Daten- und Adress-Übertragungen getrennt hat. Das soll einen deutlichen Leistungs-Vorteil bringen, bei den meisten Zugriffen sogar in einem Takt.

Das gilt jedoch nur, wenn die beiden Kanäle mit identischen Modulen bestückt sind. Der Chipsatz unterstützt alle DDR2-Geschwindigkeiten bis zu den noch teuren DDR2-667-Modulen. Der FSB für den Prozessor darf bis zu 1066 MHz schnell sein, was derzeit nur die Extreme Edition des Pentium 4 erreicht. <#netxpage> Nforce-4-Mainboard
Nforce-4-Mainboard
In den "Media and Communications Processor" hat Nvidia neben der inzwischen üblichen Unterstützung von vier parallelen IDE- und vier SATA-Laufwerken auch wieder seine hardwarebeschleunigte Firewall "ActiveArmor" integriert, die das System gegenüber Software-Firewalls deutlich entlasten kann. Ganze 10 Ports für USB 2.0 sind ebenso geboten wie ein AC97-Interface für den Sound. Intels HDA-Standard für Codec-Bausteine wird nicht unterstützt. Dafür kann der neue NForce aber mit zwei Codec-Bausteinen umgehen und so unter anderem auch zwei digitale SPDIF-Ströme verteilen.

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Nforce 4
Nforce 4
Der MCP kann neben den schon vom SPP gebotenen Verbindungen auch noch zusätzliche fünf PCI-Steckplätze bieten. Hier ließen sich theoretisch interessante Boards mit SLI und etlichen PCI-Steckplätzen bauen, es ist jedoch abzusehen, daß die Hersteller sich zunächst voll auf die SLI-Funktionen konzentrieren und neben den bisher schon bei SLI-Boards zu findendenen zwei Slots keine weiteren PCI-Steckplätze anbieten.

Zu den NForce-Chipsätzen gehört stets auch ein umfangreiches Paket an Treibern und Konfigurations-Tools. So kann man mit dem "MediaShield" sein RAID konfigurieren, und auch beispielsweise bestehende Installationen mit einer Festplatte ohne Neuformatieren auf ein RAID umstellen. Das Tool "nTune" erlaubt ein automatisches Übertakten unter Windows.

Zahlreiche Hersteller wie Asus, Biostar, Epox, Gigabyte und MSI hatten schon Prototypen mit dem Intel-NForce4 gezeigt. Mit konkreten Produktankündigungen und Preisen ist erst in den nächsten Tagen zu rechnen. [von Nico Ernst]

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