Microsoft geht mit neuem Lizenzmodell auf die EU zu

Bericht: Lizenzierung von Microsofts Protokollen für freie Software weiter offen

Microsoft zeigt sich gewillt, die Forderungen der Europäischen Kommission weitgehend zu erfüllen, berichtet das Wall Street Journal. Demnach hat Microsoft sich in einem Brief an die Kommission mit 20 von 26 Forderungen einverstanden erklärt. Die Lizenzproblematik in Bezug auf Open Source bleibt aber weiterhin offen.

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Das Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf Microsoft-Sprecher Tom Brookes, Microsoft habe ein deutlich flexibleres Lizenzmodell vorgeschlagen, unter dem das Unternehmen seine Server-Protokolle lizenzieren will. Bislang hatte Microsoft von seinen Konkurrenten eine Abgabe je laufendem Server von 465,- Euro verlangt, so das Blatt.

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Zwar gesteht die EU Microsoft Lizenzgebühren zu, kritisierte aber zusammen mit Open-Source-Vertretern Lizenzgebühren, die sich an der Zahl der eingesetzten Systeme orientieren. Das Modell ist für freie Software unbrauchbar, weshalb beispielsweise die Free Software Foundation Europe zusammen mit dem Samba-Team ein Modell auf Basis einer Einmalzahlung fordert.

Details zu dem neuen Lizenzmodell will Microsoft derzeit nicht verraten. Doch das grundlegende Problem in Bezug auf Open-Source-Software sei noch ungelöst, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf Tim Brookes. Für Unternehmen soll es mit dem neuen Modell aber einfacher und billiger werden, Microsofts Protokolle zu lizenzieren.

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