Abo
  • Services:

Rambus: Schnellere DRAMs durch verschachtelte Threads

Micro-Threading für bis zu vierfach schnelleren Speicher

Das Technologie-Unternehmen Rambus, das selbst keine Produkte herstellt, hat eine Erweiterung der DRAM-Adressierung entwickelt. Dabei werden die Zugriffe in parallele Threads aufgeteilt, was deutlich schneller sein soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Jedes DRAM ist in Zeilen (Rows) und Spalten (Columns) aufgeteilt. Bisher werden, von Puffer-Lösungen wie bei den Anfang der neunziger Jahre wenig erfolgreichen EDO-Speichern abgesehen, stets Zeilen- und Spalten-Zugriffe getrennt voneinander abgewickelt. Dadurch definieren vor allem die Latenzen zwischen diesen Zugriffen die nutzbare Geschwindigkeit des Speichers.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Das neue Rambus-Verfahren teilt nun einen Speicherchip in mehrere logische Bereiche auf, in denen parallel mehrere "Micro-RAS" oder "Micro-CAS" genannte Übertragungen stattfinden können. Der Row- beziehungsweise Column-Adress-Strobe (RAS/CAS) beschreibt bei DRAMs das Übertragen einer Zeilen- oder Spaltenadresse.

Wie viele Zugriffe das Verfahren parallel abwickelt, oder ob sich die Technologie gar über mehrere Chips erstreckt, gab Rambus nicht bekannt. Auch exakte Benchmarks fehlen noch. Nach einer als "Analyse" bezeichneten Studie von Rambus soll sich aber gerade bei Grafikkarten ein Leistungsschub erreichen lassen. Demnach kommt ein GDDR-Speicher auf 50 bis 150 Millionen Polygone pro Sekunde, mit Micro-Threading wären es 100 bis 500 Millionen Polygone, so Rambus. Auf welchem Grafikchip die Studie beruht, erklärte Rambus nicht.

"Micro-Threading" soll mit geringem schaltungstechnischen Aufwand in bestehende DRAMs eingebaut werden können. Bisher hat sich jedoch noch kein Speicherhersteller zu der Technolgie bekannt, für die man ab sofort Lizenzen bei Rambus erwerben kann. [von Nico Ernst]



Anzeige
Top-Angebote
  1. 127,90€ (effektiver Preis für SSD 107,90€)
  2. (u. a. Battlefield 5, FIFA 19, Battlefront 2, NHL 19)
  3. (u. a. FIFA 19, New Super Mario Bros. U Deluxe, Donkey Kong Contry)
  4. (aktuell u. a. Ryzen 7 2700X 299€, Playstation-Store-Guthaben für 18,40€ statt 20€ oder...

Krischi 08. Apr 2005

Die Ironie sollte offensichtlich sein ^^ Trotzdem viel Spaß auf dem Klo ;-) PS: Und so...

:-) 04. Apr 2005

1. Du trittst als Bürge für die Kredite auf 2. Wenn ichs täte, wärs ja nicht kompatibel...


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht

Golem.de hat den neuen Audi E-Tron auf einem Ausflug in die Wüste von Abu Dhabi getestet.

Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht Video aufrufen
WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  2. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor
  3. Turing-Grafikkarte Nvidia plant Geforce RTX 2060

People Mover: Rollende Kisten ohne Fahrer
People Mover
Rollende Kisten ohne Fahrer

CES 2019 Autonome People Mover sind ein Trend auf den Messeständen der Mobilitätsanbieter in Las Vegas. Neue Sensor-Generationen senken die Kosten und vereinfachen die Fertigung der Shuttlebusse ohne Fahrer.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Streaming-Lautsprecher Google Assistant für ältere Sonos-Modelle geplant
  2. Dell Latitude 7400 im Hands on Starkes Business-2-in-1 mit knackigem Preis
  3. 360 Reality Audio ausprobiert Sony erzeugt dreidimensionalen Musikklang per Kopfhörer

    •  /