Adobe präsentiert Illustrator CS2
Die Funktion "interaktiv abpausen" in Illustrator CS2 hilft, eingescannte Fotos oder handgezeichnete Skizzen in skalierbare Illustrationen umzuwandeln. Mit "interaktiv malen" können Anwender Farben auf Flächen und Konturen anwenden, unabhängig vom Ausgangsformat, ohne Objekte eigens zur Kolorierung mühevoll neu zu erstellen und anzuordnen.
Illustrator CS2 erhielt individuell anpassbare Arbeitsbereiche sowie eine Steuerungspalette, die sich abhängig von der Verwendung ändert, so dass Anwender darüber die am häufigsten benötigten Paletten bequem erreichen und weniger Arbeitsfläche belegt wird, verspricht Adobe. Die konfigurierbaren Arbeitsbereiche erlauben es, das Erscheinungsbild abhängig von den verwendeten Projekten zu veränndern, wobei diese Einstellungen gespeichert und mit anderen Anwendern ausgetauscht werden können.
Zu den neu unterstützten Dateiformaten in Illustrator gehört SVG-t (Scalable Vector Graphics Tiny), um animierte Bildnachrichten oder mobile Entertainment-Angebote bereit zu stellen. Ferner werden PDF/X, Macromedia Flash (SWF) und das normale SVG unterstützt.
Bei Illustrator hat Adobe nach eigenen Aussagen großen Wert auf eine enge Anbindung an Photoshop CS2 gelegt. Photoshop-Dateien mit Ebenen bleiben auch in Illustrator erhalten und man kann direkt auf Filter und Effekte aus der Bildbearbeitung zugreifen. Außerdem wird der Datei-Browser Adobe Bridge unterstützt, worüber man auf den Archivdienst Adobe Stock Photos zugreifen kann.
Adobe will Illustrator CS2 im Juni 2005 zum Preis von etwa 760,- Euro in den Handel bringen. Ein Upgrade wird für 290,- Euro angeboten. Die Software arbeitet mit MacOS X ab 10.2.8 sowie Windows 2000 mit Service Pack 3 oder 4 sowie Windows XP mit Service Pack 1 oder 2. Illustrator CS2 wird außerdem in dem Paket Creative Suite 2 integriert, die ebenfalls im Juni 2005 erscheinen soll.

