Spieletest: Nintendo DS - Die besten Titel zum Start
Schon knapp 15 Titel erhältlich. Bereits zum US-Launch des Nintendo DS konnte Golem.de erste Spiele für die innovative Handheld-Konsole unter die Lupe nehmen , etwa das witzige Project Rub (aka Feel The Magic). Mittlerweile liegt der Redaktion auf Grund des jüngst erfolgten Deutschland-Starts des DS aber auch der größte Teil des hiesigen Launch-LineUps vor; die besten Spiele davon werden im Folgenden vorgestellt.
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Als größter Verkaufsschlager für das Nintendo DS entpuppte sich bisher – wenig überraschend – das Jump&Run Super Mario 64 DS . Prinzipiell handelt es sich dabei um ein Remake des Super Mario vom Nintendo 64, allerdings beließen es die Entwickler nicht bei einer simplen Neuauflage; stattdessen wurden dem Spiel einige neue Level spendiert, die sich vom Schloss der Prinzessin Peach erreichen lassen. Auch neue Mini-Spiele sowie unzählige einsammelbare Objekte verlängern den Spielspaß deutlich.
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Neu ist ebenfalls, dass nicht nur mit dem titelgebenden Klempner, sondern mehreren Nintendo-Charakteren die kunterbunten Level aufgesucht werden – so stehen die ersten Level ganz im Zeichen von Yoshi. Gesteuert werden die Spielfiguren über den unteren Touchscreen, was zunächst etwas Einarbeitungszeit erfordert, dann aber immer besser von der Hand geht; das eigentliche Spielgeschehen wird – grafisch äußerst gelungen – auf dem oberen Screen dargestellt. Kurzum: Wer sich ein Nintendo DS zulegt, sollte Mario auf jeden fall gleich mit dazu kaufen.
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Fast ebenso empfehlenswert ist Wario Ware Touched . Bereits auf dem GBA und dem Gamecube konnte die witzige Minispiel-Sammlung begeistern , die Version für das Nintendo DS bietet nun prinzipiell dasselbe Gameplay – unzählige kleine Aufgaben, die meist nur wenige Sekunden dauern und daher immens schnell durchschaut werden müssen; schnelle Reaktion ist Trumpf, wer zu lange überlegen muss verliert. Das Besondere an der DS-Version ist natürlich die Nutzung des Touchscreens: Alle Minispiele lassen sich per Stylus (oder auch mal per eingebautem Mikro) steuern, indem dann etwa Katzen gestreichelt, ein Basketball-Pass gespielt oder ein Luftballon aufgeblasen werden müssen.
So simpel das Spiel ist, so abwechslungsreich ist es auch – und bereits nach wenigen Minuten macht das Gameplay süchtig. Ein wahrhaft innovativer Titel mit leichter Zugänglichkeit und vielen Stunden Spielspaß.
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Puzzlespiel-Freunde können sich gleich über zwei sehr gute Launch-Titel freuen – unter anderem über Polarium . Die magere Optik des Titels in schwarz-weiß mag einige zunächst abschrecken, nach den ersten Spielminuten nimmt man diese aber kaum noch wahr, denn das Spiel nimmt es mit seinem simplen aber dauerhaft motivierenden Prinzip fast mit Tetris auf. Die eigentliche Aufgabe ist simpel: Mit dem Stylus werden Blöckchen markiert, die dann ihre Farbe wechseln – schwarze Klötze werden weiß, weiße schwarz. Haben alle Bausteine einer Reihe die selbe Farbe, verschwinden sie.
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Spannend wird das ganze vor allem dadurch, dass nicht nur Schnelligkeit gefragt ist, sondern auch ein intelligentes Zeichnen, um möglichst viele Reihen gleichzeitig abzuräumen; dabei kann auch der Rahmen des Puzzles einbezogen werden. Wem der Zeitdruck des Hauptspieles zu groß ist – von oben nachfallende Puzzle-Stücke lassen kaum Zeit zum verschnaufen – kann sich auch an einem Taktik-Modus versuchen, wo es dann nur darauf ankommt die richtige Lösung ohne Zeitdruck zu finden. Polarium ist einer von den Titeln, die auf den ersten Blick wenig beeindruckend aussehen – aber auch nach Wochen und Monaten immer wieder für viel Spielspaß sorgen.
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Ähnlich gut ist Zoo Keeper : Auch hier findet das Gameplay mehr oder weniger komplett auf dem unteren Touchscreen statt, wobei mit dem Stylus durch einfaches Markieren von zwei nebeneinanderliegenden Symbolen beide ihre Plätze tauschen. Das Ziel dabei ist es, mindestens drei gleichartige Tierbilder in eine Reihe zu bringen – und diese so verschwinden zu lassen. Dabei wird unerbittlich gegen die Zeit gespielt, bis die vorgegebenen Tiermengen vom Feld entfernt wurden.
Auch hier gibt es neben dem Spielen unter Zeitdruck einen gemäßigteren Modus, wo bestimmte einzelne Aufgaben – etwa das Entfernen von 20 Löwen-Motiven – ohne tickende Uhr erfüllt werden können. Optisch ist Zoo Keeper eher unauffällig, aber sympathisch – die vielen bunten Symbole sind ebenso witzig anzusehen wie die kleine Hintergrundgeschichte. Puzzle-Fans stehen vor einer nicht ganz einfachen Entscheidung – Polarium und Zoo Keeper überzeugen beide durch anhaltende Motivation und ein süchtig machendes Gameplay und sind so ebenfalls sichere Kauf-Tipps.
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Eher für junge Spieler interessant ist Pokemon Dash , das allerdings mit den typischen Pokemon-Spielen wenig gemein hat; stattdessen handelt es sich hier prinzipiell um ein Rennspiel, bei dem Pikachu und Co per Stylus über diverse Strecken gesteuert werden. Hindernisse wie Sümpfe und Wasser erschweren das ganze, per Heißluftballon kann aber in die Luft gestiegen werden um diese Areale zu umgehen. Weder optisch noch spielerisch ist Pokemon Dash wirklich empfehlenswert – wer kein absoluter Pokemon-Fan ist, kann den Titel getrost links liegen lassen.
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Rennspiel-Fans sollten hingegen lieber zu Asphalt Urban GT von Gameloft greifen. Der Titel wusste schon auf dem N-Gage zu begeistern , überzeugt mit einem Gameplay-Mix aus Burnout und Need For Speed Underground und bietet neben schicker und schneller Grafik auch ein sehr gutes Fahrgefühl, abwechslungsreiche Kurse und eine gelungene Steuerung. Schade ist allerdings, dass Asphalt kaum die Möglichkeiten des Nintendo DS nutzt: Der untere Screen dient im Grunde nur zum Darstellen einer Übersichtskarte, das ganze Spielgeschehen spielt sich auf dem oberen Screen ab, und gesteuert wird ganz herkömmlich mit Tasten und Steuerkreuz. Eine bessere Einbindung des Touchscreens hätte da zweifellos für noch mehr Spaß gesorgt.
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Auch Rayman DS von Ubisoft kann nicht voll und ganz begeistern: Optisch reicht der Titel nicht an Super Mario DS heran und auch die Steuerung per Touchscreen ist stellenweise etwas ungenau. Wie bei Mario ist das Gameplay übrigens durchaus bekannt – letztendlich ist Rayman DS nämlich nicht mehr als eine Neuauflage von Rayman 2. Jump&Run-Fans sind mit Mario insgesamt deutlich besser bedient.
Fazit: Das Launch-LineUp für das Nintendo DS kann bereits mit einer ganzen Reihe von Perlen aufwarten: Super Mario 64 DS, Wario Ware Touched, aber auch Zoo Keeper und Polarium sind allesamt großartige Spiele, die den Touchscreen und die anderen technischen Vorzüge des DS bereits gut nutzen und für viel Spaß und lange Motivation sorgen. Da lässt es sich auch verschmerzen, dass die anderen hier vorgestellten Titel da nicht ganz mithalten können und entweder spielerisch oder auf Grund der Tatsache, dass kaum auf die Eigenheiten der Konsole eingegangen wird, nur Mittelmaß darstellen – bis zu den nächsten spannenden Neuerscheinungen wie etwa Need For Speed Underground ist jedenfalls erstmal für gute Unterhaltung gesorgt.