Neue Version der kostenlosen Desktop-Suche Copernic
Copernic berücksichtigt sowohl IMAP- als auch POP3-Konten. Die Microsoft-Outlook-Unterstützung, die das Programm seit Beginn beinhaltete, ist ebenso weiterhin enthalten. Neu ist eine verbesserte Netzwerklaufwerks-Unterstützung, die auch zeitweise nicht vorhandene Netzwerkverbindungen berücksichtigt.
Copernic arbeitet nach dem System der Volltextindizierung und erfasst Text-, Bild- und Videodateien. Mit der neuen Version werden EXIF-Informationen in JPEGs berücksichtigt. Auch Textinformationen in Musikdateien aus Apples iTunes-Shop und in OGG-Dateien finden Aufnahme in den Index.
Bei den Nicht-Multimedia-Dateitypen hat sich nichts Wesentliches getan: Hier bleibt es bei den gängigsten Dateitypen (darunter Microsoft Word, Excel, PowerPoint sowie PDF) und diversen Bild- und Videoformaten. Zudem werden die Verläufe vom Internet Explorer, Firefox, Mozilla und Netscape berücksichtigt.
Bei der Konfiguration kann man die zu indizierenden Verzeichnisse und Laufwerke auswählen. Zudem lassen sich Verzeichnisse und Dateitypen explizit von der Erfassung ausschließen.
In der Voransicht, die sowohl bei den Text- und Office-Dateien als auch bei Seiten aus dem Browser-Cache funktioniert, ist eine Verbesserung hinzu gekommen: Mit einem Vorwärts- Rückwärts-Knopf kann man nun bequem zur nächsten Fundstelle im gleichen Dokument navigieren. Auch Druck- und Löschoptionen für Outlook-E-Mails wurden integriert.
Multimedia-Dateien kann man mit eingebauten Viewern ansehen und natürlich auch in der Original-Applikation öffnen. Bei der Bildersuche ist ein Selektionskriterium hinzugekommen, das sich auf die Dateigröße (groß, mittel, klein) bezieht. Die von Copernic angebotene API soll es Drittentwicklern ermöglichen, Plug-ins für neue Dateitypen zu entwickeln, die bislang nicht von Copernic unterstützt werden.
Die kostenlose Version von Copernic 1.5 ist ungefähr 2,6 MByte groß und kann ab sofort von Copernic.net(öffnet im neuen Fenster) vorerst nur in englischer Sprache für die Windows-Plattform herunter geladen werden. Wer die Beta-Version besitzt, kann diese auch mit der integrierten Update-Funktion auf den aktuellen Stand bringen. [von Tim Kaufmann]